Lovely Rita, Soundtrack

Für alle, die es noch nicht kennen – for those of you who do not know the song:

Lovely Rita

Sneak Preview

Ritas Taufkleidchen:

Rita’s Christening Dress:

Martha

Ich habe eine neue Mitbewohnerin. Sie heißt Martha, ist kahl, ziemlich flach, mit ausgeprägten Konturen und mindestens so starken Hüften wie ich:

Martha ist entstanden, weil ich so schlecht zeichnen kann. Wenn ich mir einen Pulli ausdenken und skizzieren will, brauche ich dafür eine menschliche Silhouette zum Durchpausen, „Figurine“, wie die Modeexperten das nennen. Da gibt es auch welche kostenlos zum Download. Aber wer sich mal sowas hier angeguckt hat, wird meinen Frust verstehen: Die Dinger sehen nicht aus wie Frauen, sondern wie Aliens. Für solche Wesen will ich keine Pullis entwerfen, sondern für richtige Frauen. Irgendwo habe ich dann eine „full figured“-Figurine aufgetrieben (deren Körper in meinen Augen nicht besonders „full“, sondern ganz durchschnittlich aussah), aber die war sozusagen „in Pose“: Die Hüften schief, die Beine über Kreuz, die Schultern nicht waagerecht, die Arme klebten am Körper (wahrscheinlich, damit sie schlanker aussah). Für jemand, der nicht gut zeichnen kann und darauf Pullover entwerfen wollte, nicht sehr günstig. Ich brauchte was Frontales, Arme leicht vom Körper weg, gerade Haltung. Und nicht Alien-mäßig. Und deshalb hab ich Martha gemacht. Man sieht ihr natürlich an, dass ich kein Profi bin, sie ist z. B. nicht völlig symmetrisch und der Kopf – naja. Ihr dürft sie gerne runterladen und selbst für Eure Skizzen benutzen (draufklicken zum Vergrößern). Angezogen sieht sie nämlich gleich viel hübscher aus! Und falls mir noch andere ihrer Art gelingen, werde ich sie hier auch vorstellen. Und nun viel Spaß mit Martha!

I have a new roommate: Her name is Martha. She lives on my desk, is bald, flat and at least as bottom-heavy as myself. Martha came to me because I cannot draw very well, and when I want to sketch a sweater, I need some human form to put beneath my paper to give me some direction on where the elbows, breasts and hips are. Fashion pros call this „croquis“. Of course, there are some free ones on the internet. But if you have a look at this you will soon understand how frustrated I was: Those figures look like aliens, not humans. I do not want to design sweaters for aliens. So I looked around and found a „full figured“ croquis (which looked totally average to me), but she was posing: legs crossed, shoulders not horizontal, arms close to the body – probably to make her look thinner. But for a bad drawer and beginning designer, that is kind of a problem. It is much more difficult to sketch a sweater on a posing figure than on one that is just standing there. So I created Martha, and I would like to share her with you. Feel free to download her and try out your own sketches on her (click to enlarge). She looks much prettier when she is dressed and given some hair! Of course, you can tell that I am not a pro: She is not entirely symmetric, and the head – well. When I someday improve her or make others of her kind (top-heavy ones?) I will share them here as well. And now go, have fun sketching!

Japan

Alle März-Einnahmen aus dem Verkauf der neuen Anleitung „Magrathea“ gehen an das Deutsche Rote Kreuz, damit die das Geld ans Japanische Rote Kreuz weiterleiten. Das Rote Kreuz ist in Japan wohl die größte Hilfsorganisation, und mir scheint, bei denen sind die Spenden am besten aufgehoben – schließlich braucht man jetzt jede Menge Leute, um die Tsunami- und Strahlenflüchtlinge zu versorgen. Ich habe die Anleitung einen Tag vor dem Tsunami veröffentlicht, und ich möchte jetzt mit Magrathea helfen, den Planeten ein bisschen wieder aufzubauen und das Leid der Leute zu mindern.

All proceeds during March from the sales of my new pattern „Magrathea“ are donated to the German Red Cross who will send the money to the Japanese Red Cross. Apparently the Red Cross is the biggest charity in Japan and has lots of volunteers who can now help those who have lost their home and family. I published the pattern one day before the tsunami, and I feel I would like to help a little to rebuild the planet and alleviate people’s pain.

Magrathea

Die Anleitung für mein neues Tuch ist fertig! Es heißt „Magrathea“, und das hat natürlich auch wieder mit dem Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“ zu tun: Magrathea ist der Planet, dessen Bewohner maßgefertigte Luxusplaneten auf Bestellung fertigen. Sie sind berühmt für ihre detaillierten Küstenlinien, und das passt ganz gut zu diesem kleinen Dreieckstuch. Es ist ähnlich konstruiert wie „Hitchhiker“ und „Trillian“: Man fängt an einer Ecke an, strickt immer breitere Reihen und beendet das Tuch mit der einen kurzen Seite. Dadurch entsteht eine längliche, leicht asymmetrische Form, die sich besonders gut trägt (finde ich zumindest). Die Spitzenkante der einen Dreiecksseite entsteht einfach mit beim Stricken, die andere Spitzenkante fügt man vor dem Abketten hinzu. Und das beste: Man braucht keine 100g Sockengarn dafür! Ich hoffe, Ihr habt Spaß mit diesem kleinen gestrickten Frühblüher!


Für 3 Euro in meinem Ravelry-Shop (Deutsch und Englisch): hier.

My new pattern is finally finished! I called it „Magrathea“, and of course that’s again related to Douglas Adams‘ „Hitchhiker’s Guide to the Galaxy.“ Magratheans specialize in building custom-made planets with pretty coastlines, so the name kind of fit this little shawlette with geometrical lace borders. It is an asymmetrically shaped shallow triangle and constructed as my previous patterns „Trillian“ and „Hitchhiker“: You start at one corner and add wider and wider rows and bind off at one of the short sides of the triangle. The lace edge on one side is knitted as you go, the rest added before binding off. And the best thing: You need less than 100g of fingering weight yarn for this! Hope you enjoy!

Available for 3 Euros in my Ravelry-Shop: here.

Puzzle

Ratespiel: Wer strickt hier gerade einen Hitchhiker und hält dafür sein Knie in die Kamera?
Guess: Who is knitting this Hitchhiker and is modeling it on her knee?
Hitchhiker auf Knie

Ein paar Hinweise hier. Es ist jemand, der in einer Stadt mit diesem Bahnhof hier wohnt:
I will give you some hints. It’s someone who lives in a town with this train station:

Keine Ahnung? Hm. Vielleicht hilft das hier weiter:
Still no clue? How about this:

Aber jetzt müsste doch alles klar sein:
Well – but I am sure you will know now:

Ganz genau! Ich kam am Samstag bei der Wollmeise rein und sie hatte einen Hitchhiker auf den Nadeln (Farbe: Aquarius). Und es ist schon ihr Zweiter! Hab mich natürlich sehr gefreut, zumal ich ja weiß, wie wenig Zeit sie zum Stricken hat. Und eine andere nette Pfaffenhofenerin hatte sowohl einen Hitchhiker um den Hals als auch in Arbeit – ich war echt sprachlos. In den Wollmeise-Laden zu kommen, war wirklich ein bisschen wie Nach-Hause-Kommen. Lauter tolle Menschen, mit denen man sich viel zu erzählen hat und bei denen man – Internet sei Dank – das Gefühl hat, man kenne sich schon jahrelang. Eingekauft hab ich natürlich auch ein bisschen was. Und das war schon genial: Die Stränge rausnehmen, vergleichen und zurücklegen, eine ganz neue Erfahrung. Und ich habe einen Strang Brombeere Lace mitgenommen, hinter dem bin ich schon ewig her. Aber ich bin nicht sicher, ob ich extra deswegen von Hamburg nach Bayern gefahren wäre. Diesmal passte es aber gut so: Wir haben Verwandte in München besucht, mein Mann war Skifahren und ich durfte zur Meise. War schön!

Exactly! On Saturday I walked into the Wollmeise store in Pfaffenhofen, and Claudia herself had a Hitchhiker on her needles (colorway: Aquarius). And it’s her second! I feel terribly flattered, especially because I know how little time she has to knit. And another nice lady was not only knitting a Hitchhiker, she was also wearing one. Amazing! It really felt like coming home because thanks to the internet it was like we knew each other for quite some time. Of course I also did a little shopping, which was really nice – looking at the skeins, comparing them and putting them back onto the shelves was a whole new experience. It was really worth it ( I got some Brombeere Lace!), but I am not sure I would have done the trip only to visit the store. I live in the city in Germany that has probably the longest travel-time to Munich. However, my husband wanted to go skiing in the Alpes and we stayed with some of our family who live down south, so I could take the train and go to Pfaffenhofen. Very enjoyable!