Strickmich! Club Anstrick-Event No. 4Strickmich! Club Cast-on Event No. 4
Jetzt ist es fast soweit! Wir stehen in den Startlöchern für das vierte Anstrick-Event vom Strickmich! Club 2019. Ab 12 Uhr übertragen wir live auf Youtube! (externer Link zu Youtube).
Und mein Anstrick-Video findest du hier: (externer Link zu Vimeo):
P.S.: Hast du dir schon deinen Platz im Strickmich! Club 2020 gesichert? Die Anmeldeseite schließt morgen!
We are ready! Our fourth cast-on event of 2019 is about to happen – we will be broadcasting live on Youtube from 12 noon CET (external link to Youtube).
You can find my cast-on video here (external link to Vimeo):

And don’t forget to secure your spot in Strickmich! Club 2020 – we will close the sign-up page tomorrow (Sunday, 24th of November)!
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… and better be quick: the number of spots is limited
Video: Wie ist es im Strickmich! Club 2020?Video: What’s it like in Strickmich! Club 2020?
Was für Projekte gibt es im Strickmich! Club? Kann ich gut genug stricken, um mitzumachen? In diesem Video gibt es die Antworten (Youtube-Link):
What kind of projects can I expect in Strickmich! Club 2020? And what knitting skills are necessary? Find out in my new video (Youtube-Link):
Strickmich! Club 2020: Manos del Uruguay
In dieser Serie von Blogposts stellen wir die Färberinnen vor, die die Garne für den Strickmich! Club 2020 beisteuern.
Der Strickmich! Club ist ein Abo für vier neue Strickanleitungen von Martina Behm plus passendes, exklusiv gefärbtes Garn.
Die Anmeldung für das Club-Jahr 2020 beginnt am 3. November.


Strickerinnen tun gern Gutes – und mit Garnen von Manos del Uruguay ist das besonders schön! 1968 gründeten fünf Frauen diese Kooperative, mit dem erklärten Ziel, den Frauen in ländlichen Gegenden Uruguays anständig bezahlte Jobs zu bieten, ihre Kenntnisse in traditionellen Handarbeiten zu nutzen und die Rohstoffe zu verwenden, die es vor Ort gab. Schafe und Wolle gibt es in Uruguay reichlich, und Kenntnisse im Stricken, Spinnen, Häkeln und Sticken geben sich die Frauen von Generation zu Generation weiter. 250 Frauen arbeiten heute an 19 verschiedenen Orten, um Garne herzustellen, die mit ihren Farben, ihrer weichen, angenehmen Qualität und nachhaltigen Produktionsweise Strickerinnen aus aller Welt begeistern.

Valeria Eliza Gonzales Martinez ist eine von ihnen. Sie lebt mit ihrem Sohn in Fraile Muerto in Uruguay, an der Grenze zu Brasilien, wo sie auch für Manos del Uruguay arbeitet. „Ich bin seit 6 Jahren dabei“, erzählt sie,“am Anfang habe ich Stränge gewickelt, abgebunden und beim Packen geholfen.“ Mittlerweile ist Valeria eine erfahrene Färberin, hat ihre Kenntnisse in Organisation und Produktion ausgeweitet und gehört dem Team an, das die Entscheidungen für die Kooperative trifft.

Valeria und eine Kollegin aus der Färberei
„Hier bei Manos hatte ich meinen ersten richtigen Job und ich konnte mich super weiterentwickeln und sehr viel lernen. Und ich bin optimistisch, dass das auch weiterhin so sein wird“, sagt sie. Valeria hat Freude an Farben und dem Umgang mit den Garnen gefunden, „aber stricken kann ich leider nicht! Und häkeln würde ich gerne bald lernen“, sagt sie. Ihre Lieblingsfarbe? „Jacaranda, das färben wir auf dem dicken Alegria-Garn“, sagt sie – ein helles Pastell-Lila, zart und sehr feminin.

„Jacaranda“, Valerias Lieblingsfarbe
Wir beim Strickmich! Club freuen uns sehr, dass Valeria und ihre Kolleginnen für den Strickmich! Club ein Garn in einer exklusiven Färbung herstellen werden, die es außerhalb des Clubs nie mehr zu kaufen geben wird.

In this series of blog posts we will introduce the dyers who are providing the yarns for Strickmich! Club 2020.
Strickmich! Club is a subscription for four new knitting patterns by Martina Behm plus matching, exclusively dyed yarn.
Sign-ups for the club year of 2020 will start on November 3rd.


Knitters love to do good – and by knitting with yarns by Manos del Uruguay doing good is even better! In 1968, five women founded this cooperative in Uruguay to help women in rural areas to find well-paying jobs by using their knowledge of artisanal traditions and local resources – like wool! Sheep and wool are everywhere in Uruguay, and the skills of knitting, spinning and crocheting are passed on from generation to generation. Nowadays, 250 women work in 19 different locations to make the colorful and soft yarns that are loved and appreciated by knitters all around the world.

Valeria Eliza Gonzales Martinez is one of them, living with her son in Fraile Muerto in Uruguay, close to the Brazilian border, where the dyeing workshops are located. „I have been with Manos del Uruguay for six years“, she says. „In the beginning, I helped to wind the skeins and with the packaging“, she recounts. But Valeria has grown into an experienced dyer, has expanded her knowledge on administration and has even become a member of her cooperative’s counsel.

Valeria und eine Kollegin aus der Färberei
„Manos was my first formal job and I have grown a lot here“, Valeria says. „My hope is that the work at Manos will continue to grow and develop“. She certainly has fallen in love with yarn and dyeing, although she does not know how to knit. „But I would like to learn how to crochet!“ she says. Her favorite color? „Jacaranda, dyed on our yarn base ‚Alegria'“, Valeria says – thats a subtle purple on an almost-white yarn base, very light and feminine.

„Jacaranda“, Valeria’s favorite color
We are proud and happy to have a beautiful, exclusive new colorway by Valeria and her colleagues at Manos del Uruguay in Strickmich! Club 2020!

Strickmich! Club 2020: Fyberspates
In dieser Serie von Blogposts stellen wir die Färberinnen vor, die die Garne für den Strickmich! Club 2020 beisteuern.
Der Strickmich! Club ist ein Abo für vier neue Strickanleitungen von Martina Behm plus passendes, exklusiv gefärbtes Garn. Die Anmeldung für das Club-Jahr 2020 beginnt am 3. November.


Edel, bunt und ungewöhnlich: So sind die Garne von Fyberspates aus England, und der kreative Kopf dahinter heißt Jeni Hewlett. Als sie 2004 auf die Idee kam, Strickgarne zu färben, stand sie vor einem Problem, das wir uns heute kaum vorstellen können: „Ungefärbtes Garn zu bekommen, war enorm schwierig, weil es nur wenige Handfärberinnen gab“, erzählt Jeni.

Eigentlich war Jeni gerade dabei ihre Doktorarbeit im Fach Psychologie zu schreiben, aber das war irgendwie nicht das richtige. „Ich war auf der Suche nach etwas Neuem, das mich auch kreativ erfüllen würde. Und da erinnerte ich mich, dass ich schon immer gerne gestrickt und genäht hatte. Meine Mutter hatte jede Menge Handarbeitsbücher, die ich als Kind begeistert verschlang,“ erzählt sie. Und in die Richtung sollte es auch wieder gehen. „Ich besuchte verschiedene Workshops in London und entschied mich fürs Färben“, sagt Jeni.

Gemeinsam mit ihrem späteren Mann löste löste sie das Problem, dass ungefärbte Garne nur schwer zu bekommen waren: Er ließ Garne extra für sie und ihre Färberei spinnen. Jeni verkaufte die Garne zunächst auf E-bay, dann auf ihrer eigenen Webseite unter dem Namen „Fyberspates“ – „Das klingt wie ‚Cyberspace‘, das fand ich witzig“, sagt Jeni – und bald hatte sie begeisterte Kundinnen aus aller Welt. Mittlerweile haben Jeni und ihr Mann auch ungefärbte Garne für andere Handfärberinnen im Programm und freuen sich, dass die Woll-Szene so bunt und vielfältig geworden ist. „Jede Färberin, jede Designerin hat einen unterschiedlichen Stil, und die Qualität ist mittlerweile unglaublich hoch – das ist großartig! Als ich anfing, gab es nur Standard-Industriegarne aus Wollfabriken, die alten Männern gehörten, die noch nicht mal stricken konnten“, sagt Jeni. „Ich finde es toll, mit meiner Arbeit Leute zu unterstützen, denen Wolle und Stricken wirklich etwas bedeutet!“

Schon seit mehreren Jahren arbeitet Jeni mit einer Färbe-Manufaktur in Peru zusammen. „Ich alleine konnte die Nachfrage nicht mehr bedienen, und ich bin leider keine gute Vorgesetzte – Mitarbeiter einzustellen, hat für mich nicht funktioniert.“ Darum entwickelt Jeni ihre Farben und Färbetechniken zuhause in Chester (in der Nähe von Liverpool) und reist dann nach Peru, um sie den Färberinnen dort beizubringen. „Die machen einen hervorragenden Job. Besonders schön finde ich, dass es ein lokales Unternehmen ist, das Peruanern gehört und großen Wert darauf legt, Frauen gut bezahlte Jobs und faire Arbeitsbedingungen zu bieten.“

Jeni strickt am liebsten Pullover, „aber die müssen ganz einfach sein. Wenn sie zu kompliziert sind, lasse ich sie irgendwann liegen und stricke sie nicht zuende.“ Und natürlich verwendet sie dabei immer ihre eigenen Garne „oder solche, die von Färberinnen kommen, die unsere Rohgarne benutzen. Aber dann habe ich immer ein schlechtes Gewissen!“ Ihr Lieblingsgarn ist „Cumulus“ – eine luxuriöse Mischung aus Alpaka und Seide: „Die Pullis daraus gehen schnell und sind einfach toll und superweich!“. Beim Färben zieht sie aber die anderen Garne vor: „Da mag ich es, wenn sie eine gute Textur haben und die Farbe gut annehmen.“ Ihre persönlichen Lieblingsfarben sind Karamell- und würzige Gelbtöne, „kombiniert mit Grau sehen die einfach toll aus, und sie sind so fröhlich!“ Beim Färben ist sie allerdings offen für alles: „Ich färbe in mehreren Gängen, um besondere Effekte zu erzielen“, sagt sie. Von tiefem Violett bis zu knalligem Türkis ist alles dabei.

Und so freuen wir uns beim Strickmich! Club, das Jeni eine exklusive Farbe für uns entwickeln wird, die nie wieder irgendwo anders zu haben sein wird. Wir sind gespannt!
In this series of blog posts we will introduce the dyers who are providing the yarns for Strickmich! Club 2020.
Strickmich! Club is a subscription for four new knitting patterns by Martina Behm plus matching, exclusively dyed yarn. Sign-ups for the club year of 2020 will start on November 3rd.


Luxurious, colorful, unusual – yarns by Fyberspates are everything a knitter could wish for! The creative mind behind all the beautiful colors is Jeni Hewlett from Chester, UK. When she started out dyeing yarns in 2004, the main obstacle was getting her hands on undyed yarn. „It was extremely difficult, as hand-dyeing was not nearly as popular as it is today“, she said.

At the time, Jeni was amidst a PhD programme in psychology, but she knew she would not find a career in that field fulfilling. „I was looking for something new and creative. And I remembered that I always loved to sew and to knit. My mom had a lot of books about crafting that I loved to browse as a kid,“ she said. So it was decided that crafting and textiles was the way to go. „I went to a couple of workshops in London and decided to try yarn dyeing,“ Jeni said.

Jeni also managed to find a source for undyed yarn: The man who would later become her husband had yarns made especially for her and her dyeing business. Jeni started selling yarns on ebay and on her own website as „Fyberspates“ – „I love that name because it sounds like ‚cyberspace'“, she said. Soon she had enthusiastic customers from all over the world. Nowadays, Jeni and her husband sell undyed yarns to other dyers as well, and they are happy that the scene has become so colorful and diverse. „Every dyer, every designer has a different style, and the quality has become really high – that’s amazing! When I started out, there were only standard yarns available, and the yarn companies were owned by old men who did not really care and did not even know how to knit, it was insane. So I am happy now that I can help out people who really care about wool and yarn!“

A couple of years a go, Jeni started a cooperation with a dyeing workshop in Peru. „I was not able to satisfy demand, and unfortunately employing people did not really work well for me.“ So when she develops a new colorway, she dyes it herself in her Chester workplace (close to Liverpool) and travels to Peru to show the dyers how to do it. „They are doing an amazing job, and I am happy about our cooperation as they are a Peruvian-owned company, providing job opportunities with fair pay and good working conditions especially for women,“ Jeni says.

Jeni loves to knit sweaters, „but they have to be simple. If they are complicated, I won’t finish them,“ she said. Of course she uses her own yarns, „or sometimes those coming from dyers who use our undyed yarns – but then I feel guilty!“ Her favorite yarn is „Cumulus“, a luxurious blend of alpaca and silk fiber: „It knits up quickly and is just lovely and squishy.“ When dyeing, she prefers other yarn bases: „I like it when a yarn has good texture and takes up the dye well.“ Her personal favorites are caramel and spicy yellows, „they look amazing when combined with grey, and they look so happy!“ When she dyes yarn, she has a very big palette: you will find deep and dark purple as well as bright teal and greens. „I love to dye in layers to get certain effects,“ she said.

We are happy and proud that Jeni has decided to join Strickmich! Club with an exclusive, new colorway – great to have you, Jeni!
Was erwartet dich im Strickmich! Club?What to expect in Strickmich! Club
Die Antworten gibt’s in diesem Video (Youtube-Link): Alles über Preise, Farben etc!
This video has all the answers (link to youtube): Prices, yarns, colors…!
Strickmich! Club 2020: Tieke Garne
In dieser Serie von Blogposts stellen wir die Färberinnen vor, die die Garne für den Strickmich! Club 2020 beisteuern.
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Susanne Walther färbt knallbunte, intensive, wunderschöne Garne schon seit 2008 und gehört damit zu den Handfärbe-Pionierinnen im deutschen Sprachraum – und ungefähr genau so lange bin ich ein Fan! In den 90er Jahren begann Susanne, mit farbiger Merinowolle kleine Alltagsobjekte wie zum Beispiel Taschen zu filzen und auf Märkten anzubieten, damals unter dem Namen „Filzflash“. Bald kamen Garne hinzu, die sie – wegen der bunten Farben – als „Lollipop by Filzflash“ anbot. „Aber das klang mir nach einer Weile zu kindlich“, erzählt Susanne. Nach einer Pause, in der sie sich auf ihren Job in einem Hamburger Museum und ihre Aufgabe als alleinerziehende Mutter konzentrierte, startete sie 2016 neu durch. Seitdem heißt ihre kleine Färberei „Tieke Garne“: „Tieke war der Name meiner Großeltern, die ich sehr geliebt habe“, sagt Susanne.

Überhaupt spielt Familie in ihrem kreativen Werdegang eine große Rolle: „Meine Mutter ist Fotografin und hat schon immer die Wände in allen Räumen unterschiedlich farbig gestrichen. Ich bin mit intensiven Farben aufgewachsen“, erzählt Susanne. Ihr Kinderzimmer war erst in Gelb, dann Orange-mit-Lila, später in Quietschgrün und dann in Lila gestrichen, „mit roten Holzregalen dazu“, erinnert sie sich. Klar, dass das prägt! Auch ihre eigene Wohnung war lange knallbunt, mittlerweile ist Susanne aber zu weißen Wänden übergegangen. „Dafür ist alles andere bei mir farbenfroh: Ich habe bunte Decken und Kissenhüllen gestrickt und sehr viele Quilts selbst genäht. Die Farbenfreude hat sich bei mir von den Wänden in die Textilien transformiert!“

Susannes Wohnzimmer mit Kissen und Quilts
Auch die Leidenschaft für Wolle kommt aus ihrer Kindheit: „Freunde hatten eine Schafherde, und meine Mutter bekam jedes Jahr ein Wollvlies, dass wir dann selbst aufwändig gewaschen, kardiert und am Louet-Spinnrad zu Garn versponnen haben.“ Wolle war also schon immer ein Thema! Auch ans Stricken kam Susanne sehr früh – ihre Mutter hat immer gestrickt, und so lernte sie schon Häkeln und Stricken, bevor sie eingeschult wurde.
Susannes Färbestil entwickelt sich ständig weiter: „Mein Herz schlägt eigentlich für die Semisolids, aber ich habe auch Speckle-Färbungen im Programm.“ Ihre Lieblingsfarben sind stark von den Jahreszeiten beeinflusst: je spätsommerlicher das Wetter, desto beeriger und satter werden die Farben, von Mahagoni-Kastanie bis hin zu leuchtendem Pink. „Ich mag gedeckte Naturtöne, aber ich lange auch gerne voll in die Farbpötte und färbe meine Kinderzimmerfarben – beides ist schön!“

Ihre Lieblingsfasern sind Merino und Bluefaced Leicester, und wenn die Farben richtig schön poppen sollen, muss es superwash-Qualität sein: „Die nehmen die Farben einfach richtig gut an“, sagt Susanne. „Ich liebe aber unbehandelte Garne, die haben so eine schöne Haptik, besonders, wenn sie aus England kommen. Die Garne haben dann so etwas Warmes, richtig Charakter“, sagt sie. Außerdem ist sie ein Fan von fluffigen Mohairgarnen, die sie zusammen mit dickeren Garnen verstrickt.

Tieke Garne gibt es manchmal auf Märkten, im Tieke Garne Online-Shop und bei Mylys in Hamburg zu kaufen: „Mehr ist nicht drin, denn ich bin ja halbtags im Museum berufstätig“, sagt Susanne. Ihre Garne sind also eine echte Rarität – und ein richtiges Schmankerl für unseren Strickmich! Club 2020.

In this series of blog posts we will introduce the dyers who are providing the yarns for Strickmich! Club 2020.
Strickmich! Club is a subscription for four new knitting patterns by Martina Behm plus matching, exclusively dyed yarn. Sign-ups for the club year of 2020 will start on November 3rd.


Susanne Walther has been dyeing saturated, intensely beautiful yarns since 2008 and is one of the pioneers of hand dyeing in German-speaking countries – and I have been a big fan of her yarns ever since I saw them in my favorite yarn store in Hamburg. In the 90s, Susanne started to make little things like purses out of felted Merino Wool and sold them at local crafting fairs. She then added yarns and used the brand name „Lollipop by Filzflash“, since the yarns were so colorful. „But after a while, I did not like that name anymore, it sounded a bit child-like“, Susanne remembered. After a break that the took to focus on her job at a museum in Hamburg and her task as a single mother, she started dyeing again in 2016. Her dyeing workshop goes by „Tieke Garne“ now, since „Tieke was my grandparents‘ last name, and I loved them very much“, Susanne said.

Family is a big topic in Susanne’s creative biography: „My mother is a photographer and she used to paint all the walls in our house in different colors. I grew up surrounded by intense, saturated colors“, she recounts. Her room was first painted yellow, then orange-and-purple, later bright green and purple again, „with red shelves“, Susanne said. That will sure make an impression! Her own apartment used to be very colorful, too, but now Susanne prefers white walls and tons of multicolored accessories. „I have knit and crocheted a lot of pillow covers and sewn a couple of quilts in bright colors. The joy of colors has wandered from the walls into the textiles!“

Susanne’s living room with pillows and quilts
Her passion for wool also stems from her childhood: „Friends of ours used to have a flock of sheep, and my mom got a fleece every year. We would wash and card it and spin it into yarn at a Louet spinning wheel.“ So wool played a big role! Susanne also started knitting and crocheting before she started school, and her mom always had some knitting on the needles.
Her dyeing style is in constant transformation: „My true love are semisolids, but I also do speckled yarns.“ Her favorite colors depend a lot on the seasons. In late summer, she loves berry tones that become more and more saturated as fall approaches, from maroon to bright pink. „I do love subtle colors, but I also like to play with more intense ones that resemble those from my childhood home – both styles are beautiful!“

Susanne’s favorite fibers are Merino and Bluefaced Leicester, and when the colors are supposed to pop, they must also be superwash: „They will take the colors amazingly well“, Susanne said. „But I also love yarns that are not treated as they have an amazing feel to them, especially if they come from the UK. Those yarns have a warmth to them, character“. She also loves fine Mohair yarns that she likes to hold double with a heavier yarn.

Tieke Garne are sometimes available at fiber festivals, in Tieke Garne Online Store and at a local yarn store in Hamburg. „I can’t produce big amounts as I still work at the museum half-time“, Susanne said. Her yarns are a rare treat – and we are looking forward to having them in Strickmich! Club 2020.

Warum Strickmich! Club?What’s so great about Strickmich! Club?
Das erfährst du in diesem Video (Link zu Youtube):

Find out in this video (link to Youtube):

Strickmich! Club 2020: Alte Künste
In dieser Serie von Blogposts stellen wir die Färberinnen vor, die die Garne für den Strickmich! Club 2020 beisteuern.
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Margit mit ihren Garnen
Margit Hofmann bewegte sich jahrelang zwischen zwei Welten: Während der Woche war sie als Risikomanagerin einer internationalen Großbank in Frankfurt dafür zuständig, dass große Geldbeträge rechtzeitig da landeten, wo sie sollten. Am Wochenende tauschte sie ihr Business-Kostüm gegen eine Mittelalter-Robe und zeigte in Freilichtmuseen und Mittelaltermärkten den Besuchern, wie man Wolle spinnt und wie Naalbinding oder Brettchenweben funktioniert. Und über ihre Kontakte in diese Szene kam sie auf die Idee, schöne, moderne Garne mit Pflanzenfarben zu färben. „Auf den Märkten sah man oft nur grobe Dochtwolle, dabei haben die Menschen auch früher schon eher mit feinen Garnen gearbeitet“, sagt sie. Als die Bank, für die sie arbeitete, Margit ins Investment-Banking schicken wollte, hatte sie genug. „Es ist genau so gekommen, wie mein Doktorvater es mir prophezeit hatte: Ich musste mich zwischen Geld und Gewissen entscheiden.“

Garne in Beerentönen
Und so kam es, dass Dr. Margit Hofmann sich mit ihrer Idee selbständig machte: Pflanzengefärbte Garne für Handstrickerinnen, nach alten Rezepten, die sie selbst in alten Schriften recherchiert, ausprobiert und auf Haltbarkeit testet. „Meine Farben müssen immer wasch- und lichtecht sein. Dafür führe ich auch eigene Versuche durch“, sagt Margit. Manche Naturfarben sind anfällig dafür, sich unter Lichteinfluss zu zersetzen. Die Testfärbungen kommen für ein paar Wochen in ein sonniges Fenster, und anschließend wird mit Hilfe von standardisierten Karten bestimmt, ob sie dem Licht standhalten oder nicht. Und nur, wenn eine neue Färbung diese Tests besteht, wird sie Teil vom „Alte Künste“-Sortiment.

Variationen in Lila
„Mit Pflanzenfarben ist unglaublich viel möglich, und jede Farbe harmoniert mit jeder anderen“, sagt Margit. Wer den Regenbogen ihrer Garne sieht, staunt nicht schlecht: „Wir denken immer, dass die Leute nur Braun und Grau getragen haben, bevor die chemischen Farben erfunden wurden“, sagt Margit, „aber das stimmt nicht. Das Mittelalter war unglaublich bunt und die Kleidung zum Teil so intensiv gefärbt, dass es für unsere Augen sehr ungewohnt aussehen würde.“
Mit Pflanzen zu färben ist immer aufwändiger und oft auch energieintensiver als das Färben mit Säurefarben, weil z. B. erst einmal ein Sud gekocht werden muss. „Aber für die Herstellung von chemischen Farben braucht man auch Energie“, sagt Margit. „Und Pflanzen sind – im Gegensatz zu Erdöl, das der Grundstoff für chemische Farben ist – ein nachwachsender Rohstoff.“ Sie hofft, mit ihren Garnen Begeisterung für pflanzlichen Färbungen zu wecken: „Die sind nämlich in Deutschland besonders schnell in Vergessenheit geraten – vielleicht weil wir das Land sind, in dem die Chemiefarben erfunden wurden.“

Buntes auf Seide
Margit färbt am liebsten Blautöne, und als Garnbasis mag sie reine Seide: „Obwohl die eigentlich extrem schwierig zu färben ist – die Töne werden immer etwas pastelliger als es bei Pflanzenfarben ohnehin der Fall ist. Aber da eine Knallfarbe hinzubekommen, ist ein tolles Erfolgserlebnis!“. Sie selbst strickt auch gerne und viel: „Im Moment habe ich eine Pulli- und Jackenphase, aber ich habe schon sehr viele Lace-Tücher aus Edelfasern gestrickt.“

Ein ganzer Regenbogen!
Wir freuen uns sehr, dass Margit zugesagt hat, für den Strickmich! Club 2020 eine Färbung zu kreieren, die exklusiv unseren Clubmitgliedern vorbehalten sein wird. Wir sind gespannt!
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Margit and her yarns
Margit Hofmann used to be a wanderer between two very distinct worlds: During the week, she would work as a risk manager in an international bank in the city of Frankfurt, making sure that big chunks of money would be transferred correctly and on time. On the weekends, she would exchange her business attire with a medieval robe and perform at markets and festivals or open-air museums, showing visitors how spinning, weaving or naalbinding work. Being involved in this scene, Margit thought it might be a good idea to dye fine, modern yarns with plant-based dyes. „On the markets, I often saw chunky one-plies, but I knew that even in the medieval ages, people used finer yarns“, she said. When the bank she was working for wanted to transfer her to the investment banking branch, Margit drew a line: „It was the moment my PhD supervisor had warned me about – I had to make a decision between money and my conscience.“

Yarn in Berry Tones
And that’s how Dr. Margit Hofmann became a small-scale entrepreneur, dyeing yarns for hand-knitters with botanical and natural dyes, using old recipes she researches and tests herself. „I want my colors to be wash- and lightfast“, Margit said. Some natural dyes are prone to decomposing when exposed to sunlight. Margit places her samples in a sunny window for a couple of weeks and determines with standardized color cards whether they are affected by light or not. Only if a new color passes the test it will become part of the „Alte Künste“ („Ancient Arts“) palette.

Variations of Purple
„There are tons of possibilities with plant dyes, there’s a great harmony of colors and you can combine any two of them“, Margit said. She dyes a whole rainbow of saturated colors – not what one would expect when hearing „plant dyes“. „We always think that people in former times only wore brown and grey before chemical dyes were invented“, Margit said, „but that’s just not true. In medieval times, bright and fun colors were all the rage and so intense that it would be quite unusual for our eyes.“
Dyeing with plants is always more work and uses more energy than dyeing with acid colors, as you often have to boil them for hours to get the essence you need. „But making chemical dyes also uses engery“, Margit said. „And plants are a sustainable resource – chemical dyes based on oil are not“. She hopes to spark enthusiasm for plant dyes with her colorful yarns: „Plant dyes have been forgotten in Germany for a long time – probably because we are the country that invented chemical dyes“.

Colorful Silk
Margit loves to dye blue shades and her favorite yarn base is pure silk: „That’s a very hard base to dye, as colors tend to come out a little more pale than usual. But when I manage to dye a really vibrant, saturated color on silk, that’s a great feeling of accomplishment!“. She also knits a lot: „I am in a sweater and cardigan period right now, but I used to knit a lot of shawls out of exclusive fibers“.

Ein ganzer Regenbogen!
We at Strickmich! are delighted that Margit decided to provide one of the yarns for Strickmich! Club 2020 – its color will be exclusive to club members for all time. Looking forward to having you, Margit!
Planner Protection
Ein Strickplaner braucht natürlich eine gestrickte Hülle, damit ihm beim Transport in der Stricktasche nichts passieren kann: „Planner Protection“ ist eine Einschubhülle mit der Öffnung an der Buch-Oberseite, so dass die Seiten gut geschützt sind und der Planer nicht herausrutschen kann. Aus einem Sockengarn mit Farbverlauf ein echter Hingucker!
Es geht einfach nur kraus-rechts hin und her, dabei lassen Zu- und Abnahmen sowie verkürzte Reihen die dreidimensionale Form dieses Buchschubers entstehen. Komplett ohne Nähte!
Der Strickplaner 2020 ist ein handlicher Buchkalender für Strickerinnen, die ihren Alltag clever organisieren und mehr Zeit fürs Stricken finden möchten. Mehr über den Strickplaner gibt es hier.
Das Garn für diese Hülle (“Lazy Lion” in der Farbe “Bunch of Roses”) ist im Strickmich! Shop erhältlich.
Lade die Anleitung hier (Link zum Strickmich! Shop) kostenlos herunter!
A knitting planner needs a knitted cover, of course, so it is well protected during its adventures in your knitting bag. “Planner Protection” is a slipcover with an opening at the top of the book, to shield the pages and prevent the cover from accidentally slipping off. Looks great in a color-changing fingering weight yarn!
You will knit back and forth while strategically placed increases and decreases and a couple of short rows will create the three-dimensional shape of the cover. No seaming required!

Strickplaner 2020 – your knitting planner is a weekly paper planner for knitters that will help you organize your life, everyday tasks and craft projects.
The yarn used for this planner cover (“Lazy Lion”, colorway “Bunch of Roses”) is available in Strickmich! Shop.
Download the pattern here for free!




