Strickmich! 3 ist da! New Pattern Booklet in German

Endlich sind meine Probeexemplare von Strickmich! 3 bei mir angekommen. Diesmal auf Wunsch der vieler Strickerinnen mit Ringbindung – sehr praktisch und von meinem Buchhersteller BoD echt schön gemacht! Darin findet man die Anleitungen für sechs Tücher, die ich 2013 designt habe: Naiada, Brickless, Be my Angel, Viajante, Sleeves und Miss Winkle.
Bei Amazon ist es schon ab Lager lieferbar.

Strickmich!3

Here is my new pattern booklet for those knitters here in Germany who do not have access to the internet or prefer to knit from a book rather from a screen:
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Suzanne, die SockeSuzanne, the Sock

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Für meinen Besuch bei der Wollmeise Anfang November habe ich ein Paar neue Socken angeschlagen: Am Flughafen, im Flugzeug (meine Stricknadeln wurden bei der Sicherheitskontrolle nicht beanstandet) und beim Austausch mit anderen Strickerinnen auf Claudias berühmten roten Sofas brauchte ich ein einfaches Projekt, das gut in meine Handtasche passte. Ich liebe einfache Toe-up-Socken (ja, es ist wieder „Spice Man“ von Yarnissima), und diesmal stricke ich sie in Wollmeise Twin, Farbe „Suzanne“. Ist es nicht großartig, wie die Farben sich beim Stricken zu Ringeln anordnen? Da braucht es keine komplizierte Anleitung, um spektakuläre Socken hinzubekommen. Ich habe eine Maschenzahl zwischen 38/39 und 40/41 gewählt, und jetzt sind die Socken einen ganz winzigen Tick zu groß. Früher hatte ich mal Schuhgröße 39, aber während meiner Schwangerschaften sind meine Füße offenbar gewachsen, und jetzt fühle ich mich in 40 wohler, darum habe ich diesmal zwei Maschen mehr gewählt. Vielleicht ein Fehler? Ich stricke jetzt erstmal weiter, und falls ich die Socken dann doch zu locker finde, werde ich sie verschenken. Ich hoffe nur, dass diejenige dann auch die ungewöhnliche Farbkombination der „Suzanne“ genau so zu schätzen weiß wie ich – sonst täte es mir leid um das schöne Garn!
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SuzanneSocks
When I visited Wollmeise a couple of weeks ago, I needed a little carry-on-project that I could knit while waiting for the plane, during the flight (luckily no one confiscated my knitting needles during security check!) and while chatting away with other knitters on Claudia’s red sofas. As you know, I am a big fan of simple toe-up socks (yes, I am knitting „Spice Man“ by Yarnissima again), and this time I am using Wollmeise Twin, colorway „Suzanne“. It is just so fascinating how the colors arrange to cute stripes during knitting! No need for a complicated pattern, the yarn makes great-looking socks almost by itself. I used two stitches more than usually because I wanted to achieve a size between the 38/39 and 40/41 in the pattern. My shoe size used to be 39, but my feet apparantly grew during my pregnancies. So now I ususally wear 40, and I wanted to make size 40 socks – which turn out to be a little too loose. Maybe the two additional stitches were a mistake? Let’s see. I will finish these socks and if I find them to large indeed, I will gift them to someone with slightly bigger feet. I just hope that the recipient will love the unusual colors just as much as I do – otherwise it would be a waste of the pretty yarn!
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Stricken macht noch schöner

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Mein Buch „Stricken macht schön“ hat eine kleine Beauty-OP hinter sich: Vor ein paar Wochen fragte mich mein Verlag BoD, ob sie mein Buch als Teil der Reihe „Edition BoD“ neu auflegen dürfen. Herausgeber der Reihe ist Vito von Eichborn, Gründer des Eichborn Verlags und Buchkenner. Da habe ich natürlich sofort Ja gesagt! Das Cover wurde extra für die Neuausgabe aufgehübscht, und ich finde es sehr gelungen. Der Preis ist der gleiche geblieben, aber die Schrift im Inneren ist jetzt etwas größer und noch besser lesbar. Bei ebook.de gibt’s das Buch schon jetzt versandkostenfrei – rechtzeitig für den Gabentisch Eurer liebsten Strickerin!

Strickmich! Club CountdownStrickmich! Club Countdown

Die Anmeldung im Strickmich! Club ist abgelaufen! Vielen Dank an alle, die mitmachen!
ClubAdiDrawDopenSignups for Strickmich! Club are closed for 2014! Thanks a lot to everyone who participates.
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In da Club IV: Heike Rehfeldt / WollkenschafIn da Club IV: Heike Rehfeldt / Wollkenschaf

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Und hier ist sie, die vierte Färberin für den Strickmich! Club: Heike Rehfeldt mit ihren Wollkenschaf-Garnen! Als mir eine Freundin die schönen Stränge zeigte, die sie in Heikes Laden gekauft hatte, musste ich auch unbedingt welche haben. Denn Heike färbt mit einer ungeheuren Experimentierfreude, und so entstehen in ihren Töpfen die tollsten Multicolor- und Batikfarben. Die neuesten Färbungen kann man täglich im Schaufenster ihrer Ladenwerkstatt im schleswig-holsteinischen Heede bestaunen:

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Heike kommt ursprünglich aus Berlin und hat schon als Kind ihr Taschengeld mit selbstgestrickten Spitzentischdeckchen aufgebessert. Heute verstrickt sie am liebsten ihre eigenen Garne zu Tüchern, und es muss auch nicht mehr sooo kompliziert sein: „Sonntags die Füße hoch, etwas Gutes im Fernsehen und dabei Stricken – das ist für mich Entspannung pur!“ sagt Heike.

Seit 2011 färbt Heike selbst: „Als ich zum ersten Mal meine Garne in meinem Handarbeitsgeschäft angeboten habe, sind alle sofort darauf angesprungen“, erzählt sie. Ihr Sohn Paul half ihr dabei, eine Webseite für den Online-Verkauf der Garne einzurichten, und seitdem fliegen die Wollkenschäfchen regelmäßig zu ihren neuen Besitzerinnen. Im Sommer 2013 merkte Heike, dass sie eine Entscheidung treffen musste: Ihr kleines Handarbeitsgeschäft in Hamburg-Ottensen täglich offen zu halten, kostete zu viel Färbezeit. Und der winzige Nebenraum war fürs Färben schlichtweg zu klein.

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Sie entschied sich, aufs Land zu ziehen und sich ganz aufs Färben zu konzentrieren – gut für uns Strickerinnen! Und gut für Heike: „Ich bin superglücklich, hier raus gezogen zu sein!“, sagt sie. In ihrem kleinen Reich kann sie sich ganz in Ruhe entfalten und neue Farbkombinationen entwickeln, die dann zunächst als „Einzelschäfchen“ (Unikate) in ihrem Webshop zu haben sind. Wer das Wollkenschaf live erleben möchte, darf aber gerne vorbeikommen: Alle 14 Tage öffnet sie den Laden, und man kann sich von den vielen bunten Strängen in ihren Regalen verführen lassen – darunter auch Luxusmischungen mit Kaschmir, Alpaka und Seide.

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Heike hat zugesagt, eine ganz neue Farbe für ein besonderes Garn für den Strickmich! Club zu färben, und ich freue mich schon sehr auf unsere weitere Zusammenarbeit!

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And here, finally, is our fourth dyer for Strickmich! Club: Lovely Heike Rehfeldt and her Wollkenschaf-yarns! („Wollkenschaf“ is a word play in German, meaning something like „the cloudy, woolly sheep“.) When a friend of mine showed me the beautiful skeins she got at Heike’s shop, I knew I needed some of that, too. Heike enjoys experimenting with colors and interesting dyeing techniques, making the most astonishing multicolor and batik colorways. Her latest colors can always be admired by everyone who passes by her shop window in the little town Heede in Heede, in Germany’s most northern state Schleswig-Holstein:

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Heike is originally from Berlin and earned herself a little pocket money as a kid by selling knitted lace table cloths. Today she usually knits her own yarns and prefers shawlettes, and the patterns do not have to be that complicated anymore: „On Sundays, I put my feet up, turn o the TV and knit – that’s my time to relax and enjoy myself!“, she says.

Heike started dyeing in 2011: „When I offered my yarns for the first time in my local yarn store, the feedback was great – everyone wanted them“, says Heike. Her son Paul helped her set up a website for selling the yarns online, and since then those little „cloudy sheep“ have been flying to their new, happy owners. In summer 2013 Heike found that she had to make a decision: It took her to much valuable dyeing time to keep her little shop open all the time. Also, the tiny kitchen in that shop was too small for serious dyeing.

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Heike decided to move her workshop to the countryside and concentrate on dyeing – good for us knitters! And good for her, too: „I am so happy that I moved here!“, she says. She enjoys the time she spends here experimenting and developing new colors that will become available as „single sheep“ in her online store. If you want to enjoy her yarns live, you are welcome to have a look: Her store is open every two weeks, and you will find it hard to choose between all those beautiful yarns, among them luxury yarns with cashmere, alpaca and silk.

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Heike has agreed to create a new color with a special yarn for Strickmich! Club , and I am really looking forward to it!

In da Club III: Claudia Hoell-Wellmann / WollmeiseIn da Club III: Claudia Hoell-Wellmann aka Wollmeise

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Claudia Hoell-Wellmann von „Rohrspatz & Wollmeise“ braucht man eigentlich schon gar nicht mehr vorzustellen, denn ihre knallbunten Farb-Kunstwerke sind Strickerinnen rund um den Globus ein Begriff. Seit ich vor gut sechs Jahren zum ersten Mal einen Strang Wollmeise in den Händen hielt, kam ich von Claudias Garnen nicht mehr los: Glatt, glänzend, in immer wieder überraschenden, neuen Multicolor-Farbkombinationen und mit einer Liebe zur Perfektion gefärbt, die ihresgleichen sucht. Selbst den „Semisolid“ (also einfarbigen) Strängen merkt man Claudias spezielles Farbgefühl sofort an. Immer wieder findet sie Nuancen, die man vorher vergeblich gesucht hat: „Neue Farben zu entwickeln, spontan zu sein und einfach auszuprobieren, macht mir beim Färben am meisten Spaß“, sagt Claudia. Ihre Lieblingsfarbe ändert sich je nach Stimmung, und neue Färbungen entstehen oft, wenn sie etwas toll findet oder irgendwo spannende Eindrücke gewonnen hat. Die neueste Farbe zum Beispiel ist inspiriert durch ihren Kater, Xaverl, der seit ein paar Monaten im Hause Wollmeise residiert. Ihre Garne hat Claudia in Zusammenarbeit mit einer Spinnerei selbst entwickelt: „Ich wollte, dass es auf keinen Fall pillt, eine schöne Farbbrillanz hat und ein sauberes Maschenbild“, erzählt Claudia, und mit dieser Garnqualität hat sie nicht nur mich überzeugt. So war es mir natürlich ein Herzenswunsch, ein Rohrspatz & Wollmeise-Garn für meinen Strickmich-Club zu bekommen. Und, ja liebe Meisenfreundinnen: Claudia hat zugesagt, eine Lieferung für den Strickmich!-Club mit einer exklusiven, neuen Meisenfärbung zu bestücken.

Das charmante Publikum im Meisenladen

Das charmante Publikum im Meisenladen

Wer am Samstag bei meiner kleinen Lesung im Wollmeisenladen in Pfaffenhofen dabei war, hat die großen Neuigkeiten dort schon gehört. Ich habe ein bisschen aus „Stricken macht schön“ vorgelesen und meine Designs präsentiert, die ja zu 80 Prozent aus Meisengarn bestehen. Ganz, ganz oft sehe ich einen schönen Strang von Claudia und weiß gleich, was ich daraus machen möchte. Oder ich habe ein Design im Kopf, das in kraus-rechts gestrickt wird und aus einem tollen Multicolor-Strang besonders gut aussehen würde – wie der Hitchhiker, der aus einem Strang „Red Hot Chili“ entstanden ist:

Der Original-Hitchhiker – natürlich aus Meisengarn!

Der Original-Hitchhiker – natürlich aus Meisengarn!

Claudia hat im Jahr 2002 mit dem Färben angefangen, zunächst in der eigenen Küche, mit Kool-Aid (das ist ein Getränkepulver, das viel Lebensmittelfarbe enthält und von Hobby-Handfärberinnen gerne benutzt wird): „Vorher habe ich mein Garn selbst gesponnen, um genau die Farbe zu erhalten, die ich wollte – aber das Färben ging so viel schneller, da wusste ich: Das ist es!“ Als sie dann mit richtigen Farben loslegte, war einer ihrer ersten Stränge ausgerechnet ein schwierig zu färbender Regenbogen: „Das wollte ich unbedingt hinbekommen!“ Ihr Ehrgeiz, völlig perfekte Stränge zu färben, ohne Flecken, ohne Fehler, ist legendär. Und das kleine Wunder, dass aus einem Multicolorstrang Wolle eine hübsch geringelte Socke wird, fasziniert immer wieder. Seit 2004 verkauft sie ihr selbstgefärbtes Garn, erst auf Märkten, dann auch online.

Ravelry, Strick-Blogs und Strick-Podcasts machten Wollmeise-Garne bald weltweit bekannt. Die Nachfrage war immens, jedes Update des Online-Shops in wenigen Minuten ausverkauft, und Claudia musste expandieren – und sich Hilfe holen. Ihr Mann Andreas („Rohrspatz“) macht Büro, Finanzen und Orga, fleißige Helferinnen sortieren in einem gut beleuchteten Raum die Stränge, freundliche Frauen beantworten E-mails – und Claudia kann sich in ihrer Färbewerkstatt auf ihre Kunst konzentrieren. Im Jahr 2009 eröffnete sie ihr Ladengeschäft in Pfaffenhofen an der Ilm. Ein Jahr zuvor war der Betrieb in ein Häuschen am Stadtrand umgezogen (dort, im Sortierraum, entstand auch das Foto oben von Claudia und mir). Claudia mich am Sonntag ein bisschen im Meisen-Hauptquartier herumgeführt, und ich fühlte mich wie ein Kind in der Bonbonfabrik:

Der Trockenraum im Meisen-Hauptquartier

Der Trockenraum im Meisen-Hauptquartier

Und wenn sie dann fertig sortiert, zu Strängen gedreht und etikettiert im Laden liegt, kann eigentlich keine widerstehen:

Die rote Ecke vom "Twin"-Regal im Meisenladen

Die rote Ecke vom „Twin“-Regal im Meisenladen

Was mich als Designerin besonders freut, ist, dass Claudia selbst (obwohl sie wirklich wenig Freizeit hat) auch schon meine Designs gestrickt hat, nämlich mehrere Hitchhiker und diesen wunderschönen Nuvem:

Claudias Nuvem

Claudias Nuvem

Das Garn dafür hat sie natürlich selbst gefärbt, aber nach einer ganz speziellen Methode: Erst das ungefärbte Garn mit der Strickmaschine verstricken, dann mit Farbverlauf einfärben und anschließend wieder aufribbeln. Dadurch kommen die schönen Streifen zustande. Im Moment strickt sie einen weiteren Nuvem mit Perlen aus einem fluffigen, rostroten Alpaka-Mohair-Garn, das nicht aus ihrem Sortiment kommt. „Dieser Nuvem soll wie eine Wolke werden, darum brauchte ich ein anderes Garn als meins“, sagt Claudia, ganz pragmatisch. Zum Stricken kommt sie hauptsächlich, wenn sie im Laden ist: „Ich stricke nur ein bisschen, aber mit Genuss – außer, wenn irgendetwas ganz dringend fertig werden muss!“

Ich hatte ein sehr inspirierendes Wochenende in Pfaffenhofen (Danke nochmal an alle Strickerinnen, die gekommen sind, und an Claudias großartiges Team!) und freue mich jetzt umso mehr auf die weitere Zusammenarbeit von Rohrspatz & Wollmeise und dem Strickmich! Club. Und ich sehe es ganz genauso wie die Verfasserin dieses Gedichts, die sich auf der wunderschön rosafarbenen Toilette im Meisenladen verewigt hat:

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„All die, die diesen Laden sah’n
erlagen rasch dem Meisen-Wahn.
Qietschbunt gefüllt sind die Regale,
gefallen tun sie einem alle:
Dornröschen oder Indisch Rot,
Gewitterhimmel, Franz, Merlot,
Die Auster oder Okzident –
wenn man sich nur entscheiden könnt‘!
So viele Farben machen froh
(und monochrom ist nur das Klo).
Darum, so glaub mir, lieber Gast:
Freu Dich, wenn Du ’ne Meise hast!“

(Danke, Christine, dass ich dieses super Gedicht hier veröffentlichen darf!)

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Claudia Hoell-Wellmann and her „Rohrspatz & Wollmeise„-yarns hardly need an introduction, because her beautiful color-creations are well known and appreciated by knitters around the globe. Since I came across my first skeins of Wollmeise six years ago, I have been hooked: They are smooth, shiny, the multicolor skeins surprise me every time and they are dyed with an eye for perfection that is hard to match. Claudia’s special sense of color can also be found in her semisolid skeins that very often are just the color that one has been looking for so long. „I just love to be spontaneous and develop new colorways, that’s what I like best about dyeing yarn!“, Claudia says. Her favorite color changes according to her mood and new colors often come to her mind after she has experienced something new. Her latest color is inspired by her cat, Xaverl, who has been residing in Wollmeise’s home for a couple of months now. Claudia has developed her yarn bases herself, in cooperation with spinneries in Europe. „I wanted yarn that does not pill, shows my colors brilliantly and has good stitch definition“, Claudia says. I am not the only knitter who loves to work with her yarn bases, so I really, really hoped to have a Rohrspatz & Wollmeise yarn in Strickmich! Club. And well, dear friends of Wollmeise: She said yes! Claudia has agreed to dye a new, special colorway just for Strickmich! Club.

Das charmante Publikum im Meisenladen

A charming audience at Wollmeise’s shop

On Saturday I had the pleasure to hold a little reading at Wollmmeise’s Shop in Pfaffenhofen (Bavaria), and those who attended already got the big news! I also had a little trunk show with my designs which are 80 percent Wollmeise. I can’t help it: very often I see a skein and just know what I want to make. Or I have a special shape in mind that will work in garter stitch and would just be perfect for one of those multicolor skeins – just like „Hitchhiker“ that I knit with one skein of „Red Hot Chili“:

Der Original-Hitchhiker – natürlich aus Meisengarn!

The very first Hitchhiker, made with Wollmeise

Claudia started dyeing yarns in 2002 with Kool-Aid. „Before that, I used to spin my own yarns from different colors of roving because I wanted to achieve a very special color – but dyeing was so much faster and I knew: That’s it!“ When she started using professional dyes, one of her first attempts was „Regenbogen“ („Rainbow“), that is not very easy to dye: „But I really wanted that one to work out!“ Claudia always strives to dye the perfect skein, no spots, no knots, no mistakes – her perfectionism is legendary. And the little miracle that occurs when the colors of a multicolor-skein form perfect little stripes on your sock is her reward. Claudia has been selling her yarns since 2004, in the beginning only on markets, later online.

Thanks to Ravelry, knitting blogs and podcasts very soon almost every knitter on the planet knew about those special yarns from Bavaria. The demand for Wollmeise grew, every update in the online shop was sold out within minutes. Claudia had to expand – and get help. Her husband Andreas („Rohrspatz“ – German „sparrow“) is head of the office, finances and organization, women with good eyes check the quality and colors of every skein on a big table in a well-lit room, and friendly helpers answer customers‘ e-mails, so Claudia can focus on her dyeing in her workshop. In 2009 she opened her real-life store in Pfaffenhofen. A year before that she had moved her business out of her house to a workshop just outside town (that’s where we took the picture of us at the top!). On Sunday, Claudia showed me around a little bit, and I felt like a kid in a candy store:

Der Trockenraum im Meisen-Hauptquartier

Yarns drying in the basement

When the yarn is controlled, twisted, labelled and beautifully arranged in her shop, it’s just irresistible:

Die rote Ecke vom "Twin"-Regal im Meisenladen

The red „Twin“ corner in Wollmeise’s shop

As a designer, I am especially pleased that Claudia herself knits my patters, although she really does not have much time to knit. She has made several Hitchhikers and this spectacular Nuvem:

Claudias Nuvem

Claudia’s very own Nuvem

She dyed the yarn for this one herself, with a special method: First, she knits the undyed yarn with her knitting machine, then dyes it and rips it all out – this way, the beautiful stripes are created. At the moment, Claudia is working on her second Nuvem (with beads!) in a warm, rusty orange yarn with alpaca and mohair that is not from her workshop. „This Nuvem is supposed to really feel like a cloud, so I needed some other yarn“, says Claudia. She usually knits when she is at the shop. „I knit only a little, but enjoy it very much. Except when I really, really want to finish something!“

I had the most wonderful weekend in Pfaffenhofen – thanks again to all knitters who were there, and to Claudia’s great team! I am really looking forward to the cooperation between Rohrspatz & Wollmeise and Strickmich! Club. I hope you are, too!

In da Club II: Nicole und Cordula von DyeForYarnIn da Club II: Nicole and Cordula / DyeForYarn

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Seidig-glänzend und trotzdem intensiv bis knallig – solche Garne sind wahre Raritäten. Denn Seide nimmt die Farbpigmente, die Handfärberinnen benutzen, nicht so gut an. Aber Nicole Eitzinger (auf dem Bild links) und Cordula Surmann-Schmitt von DyeForYarn haben genau das geschafft: Seiden- und Seidenmischgarne in intensiven, gesättigten Tönen zu färben. Auf der Suche nach besonderen Garnen für den Strickmich!-Club war ich von den DyeForYarn-Garnen sofort überzeugt: Herrliche Farben und wahnsinnig schöne, weiche Garne mit Seide, Merino oder auch Kamelhaar, sorgfältig ausgewählt von zwei sehr anspruchsvollen Strickerinnen. „Wenn wir eine neue Qualität ins Programm nehmen wollen, stricken wir es erst einmal Probe und tragen das Stück dann auch, um zu testen, wie es sich trägt, ob es pillt und so weiter“, sagt Nicole.

Die ganze Farbpracht beim Trocknen in der Werkstatt

Die ganze Farbpracht beim Trocknen in der Werkstatt

Nicole und Cordula haben sich an der Uni kennen gelernt, wo sie vier Jahre lang in der gleichen Forschungsgruppe gearbeitet haben – Nicole als Biologin, Cordula als Molekularmedizinerin. Im Jahr 2009 packte Nicole die Lust, nach langer Zeit mal wieder etwas zu stricken. Ein Dreieckstuch mit Lacemuster sollte es werden, als Geschenk für die Mutter. Und dann, weil’s so schön war, gleich noch eins zum Selbertragen. Als Cordula Nicole mit ihrem neuen Stricktuch sah, wollte sie unbedingt auch eines haben. Und seitdem sind beide im Lace-Fieber: Je komplizierter, desto besser. „Ich mag beim Stricken die Herausforderung, und Cordula geht es genau so.“ Vor ein paar Jahren waren Lace-Garne in schönen Farben noch schwer zu finden. Also fingen sie an, selbst zu färben und ihre Garne im DyeForYarn-Etsy-Shop anzubieten. Seit 2011 gibt es den DyeForYarn-Laden in Fürth, und die zwei sind jetzt hauptberuflich mit Wolle beschäftigt.

Nicoles Färbeplatz

Nicoles Färbeplatz

Die Uni und das Labor haben die beiden seither keinen Tag vermisst: „Ein Unternehmen zu führen, ist eine ganz andere Herausforderung. Anders als an der Uni arbeiten wir hier völlig selbstbestimmt. Und das beste: Fehlschläge gibt es nicht! Es findet sich immer jemand, dem eine Farbe gefällt, auch wenn sie nicht ganz so geworden ist, wie ich es mir vorgestellt habe“, sagt Nicole. Manches, was die zwei im Forschungslabor gelernt haben, findet sich aber auch in der DyeForYarn-Färbeküche: Zwei getrennte, aufgeräumte Arbeitsplätze, genaue Notizen, und bei Nicole exakte Rezepte für jede Farbe. „Ich wiege immer alles ab, Cordula arbeitet eher mit der Schütt-Methode“, sagt Nicole. Jede der beiden hat ihre Spezialfarben, und zusammen decken sie ein unglaubliches Spektrum ab.

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Und so freue ich mich sehr, dass Cordula und Nicole zugesagt haben, eine Club-Färbung für den Strickmich! Club zu übernehmen. Lange überzeugen musste ich sie nicht, obwohl im Club keine höchstkomplizierten Lace-Anleitungen nach ihrem Geschmack zu erwarten sind: „Unsere Kundinnen stricken gerne Martinas Anleitungen mit unseren Garnen – das passt!“

Eine Frage noch an die Woll-Wissenschaftlerinnen: Warum habt ihr ein Piratensymbol als Logo für DyeForYarn gewählt? Die Antwort: „Zum Wortspiel ‚DyeForYarn‘ und unserem schwarzen Humor passt der Totenkopf sehr gut. Und ‚Fluch der Karibik‘-Fans sind wir auch!“
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Silky, shiny with intense, saturated colors – yarns like that are true gems and hard to find: silk fibers do not take the pigments handdyers use very well. But Nicole Eitzinger (left on the picture) and Cordula Surmann-Schmitt of DyeForYarn have found a way to dye silk and silk blends in very vibrant colors. When I was looking for special yarns for our Strickmich! Club, I was very impressed with DyeForYarn’s samples: Great colors and really beautiful, soft yarn bases with silk, merino or camel, hand-picked by two very ambitious knitters. „When we think about taking on a new yarn base, we test-knit it and wash and wear it for some time. We want to know how a yarn feels, whether it felts and so on“, says Nicole.

Die ganze Farbpracht beim Trocknen in der Werkstatt

Beautiful yarns drying

Nicole and Cordula met at University where they worked in the same lab for four years – Nicole is a biologist, Cordula studied molecular medicine. In 2009, Nicole felt like knitting again (after abandoning it for a couple of years) and chose a lace shawl as her first project. That became a gift for her mom, so she knit another one for herself. When Cordula saw Nicole proudly wearing her newly knit treasure, she decided that she needed one, too. Since then, they both share a passion for complicated lace: „I just love a challenge when I knit, and Cordula feels the same“, Nicole says. A couple of years ago, lace yarns in nice colors were kind of rare in German yarn stores, so they started dyeing their own and selling them in their Etsy Shop. In 2011 they opened the DyeForYarn Store in Fürth (close to Nuremberg, Bavaria) and quit their jobs at the lab bench.

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Nicole’s dyeing spot

Do they miss academic life and work? „Not at all! It is so exciting and challenging to run one’s own business. We enjoy being the bosses and making decisions – that’s something you can’t always do working in science. But the best thing is: there are no dead ends in dyeing yarn. If a color does not turn out exactly the way I planned, there will be someone who loves it nevertheless!“, Nicole says. Some things they learnt in the lab transitioned to the dye workshop, nevertheless: Two separate, neat and clean working stations, exact notes and, in Nicole’s case, recipes for every color she dyes. „I always weigh everything, Cordula is a little more of a free-hand-dyer“, Nicole says. Each one has her specialty colors, and their joint range of color is very impressing.

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I am very delighted that Cordula and Nicole have agreed to do one special color for Strickmich! Club. They immediately agreed, although I will not be designing their beloved extra-complicated lace for the club. „Our customers love to knit Martina’s patterns with our yarn. It’s a perfect match!“

One more question for our yarn scientists: Why did you choose a pirate symbol as a logo? The answer: „It goes very well with the double meaning of ‚DyeForYarn‘ and the black humor that we share. And we are both fans of ‚Pirates of the Caribbean!'“

Zu Gast beim Stricktreff HittbergenA little reading

Ende November bin ich bei einem netten Stricktreff zwischen Lauenburg und Lüneburg zu Gast. Freu mich drauf!

StrickenI will be doing a little reading in a small town near Hamburg on 27th Nov:

Stricken

In da Club I: Miriam Jarrs / welthaseIn da Club I: Miriam Jarrs aka welthase

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Als ich überlegte, welche Garne ich mir für den Strickmich!-Club wünschen würde, standen die „welthase“-Garne ganz oben auf der Liste. Ich hatte ein paar Stränge schon in meinem Lieblingswollgeschäft (Mylys in Hamburg) gesehen und gekauft: Garn mit einem weichen, angenehmen Glanz, Farben, die intensiv, aber gleichzeitig zart wirken – einfach schön! Ich hatte auch schon im welthase-Etsy-Shop gestöbert und gelesen, dass hinter „welthase“ die Hamburger Malerin Miriam Jarrs steckt. Eine richtige Künstlerin, die international erfolgreich ist – da hab ich mich erstmal nicht getraut zu fragen. Würde sie bei einem Strickclub mitmachen? Hätte sie überhaupt Zeit dafür, zwischen Ausstellungseröffnungen in London und ihrem Atelier in Hamburg?

Ich schrieb ihr eines Morgens eine Mail, und kurz darauf klingelte das Telefon: Miriam war dran! Sie fand die Idee super, hatte große Lust mitzumachen und meinte spontan „Komm doch jetzt gleich vorbei, dann kannst Du Dir meine Garne angucken!“ Und so saß ich eine Stunde später in ihrem Wohnzimmer bei einer Tasse Tee, durfte Garne befühlen, Farben bewundern und eine leidenschaftliche Strickerin und Färberin kennenlernen: „Farben sind einfach mein Leben – und ich liebe Wolle!“ Und weil Miriam für ihre Strickprojekte immer ein ganz bestimmter Ton in einer ganz bestimmten Qualität vorschwebt, die man so nicht kaufen kann, fing sie vor ein paar Jahren an, ihre Garne selbst zu färben. „Ich mag das Sinnliche an dem Prozess. Und neue Farben zu entwickeln ist aufregend: Wird es wirklich so, wie ich es mir vorstelle?“

"golden" Gemälde von Miriam Jarrs (2008, 200x300 cm, Öl auf Leinwand)

„golden“ Gemälde von Miriam Jarrs (2008, 200×300 cm, Öl auf Leinwand)

Als Künstlerin hat Miriam natürlich einen ganz eigenen Zugang zum Thema „Farbe“ und sehr viel Erfahrung im Umgang damit: Wie wirkt eine Farbe? Welche Pigmente muss man hinzumischen, um einen bestimmten Effekt zu erreichen? Die Wechselwirkungen zwischen dem Färben und der Malerei findet Miriam besonders spannend: „Da ich eigentlich ununterbrochen kreativ bin, entwickelt sich oft während ich an einer Sache arbeite eine andere in meinem Inneren weiter. Neulich zum Beispiel habe ich mit einem Bild begonnen – das war ganz anders als meine anderen. Als ich merkte, da komme ich nicht weiter, begann ich zu färben. Und da war sie plötzlich: eine ganz neue Farbe, mit der ich nicht gerechnet hatte und eine neue Art der Färbung… und jetzt ist mir auch klar, wie es mit dem Bild weitergeht.“

In ihren Kunstwerken arbeitet Miriam von Hell nach Dunkel. So bleiben die Bilder lange abstrakt. Die hellen Formen entstehen dadurch, dass sie die dunkle Umgebung als Kontrast dazu malt, also nicht das helle Objekt selbst. So bekommen Miriams Bilder ein spezielles Leuchten – und das findet man auch in ihren Garnen wieder:

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Und Miriam hat zugesagt, so eine tolle, auf besondere Art leuchtende, wunderschöne Farbe für eine der Club-Lieferungen zu färben. Wir dürfen gespannt sein!

Eine Frage noch an die Färbe-Künstlerin: Warum hat sie sich den Namen „welthase“ gegeben, der ja auf den ersten Blick nicht wirklich etwas mit Wolle zu tun hat? Miriams einleuchtende Antwort: „Ich mag die Assoziation von etwas so Niedlichem wie einem Hasen, der sich als Cosmopolit in der Größe der Welt und des Universums ganz sicher und geborgen fühlt… und strickt.“

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When I started thinking about Strickmich! Club, „welthase“ yarns were on the top of my list. I had a couple of skeins that I found in my favorite yarn store (Mylys in Hamburg). Those yarns had a subtle, soft shine to them and intense but delicate colors – just beautiful! I had also browsed welthase’s Etsy Store and found that Hamburg artist Miriam Jarrs was the creative force behind welthase yarns. An internationally successful artist – I felt a little intimidated about asking her to join my club. What would she think of that? Would she have the time for dyeing yarn for my club in between gallery openings in London and work at her studio in Hamburg?

One morning, I sent her an e-mail and shortly after my phone rang: It was Miriam! She loved the idea of a yarn club using my patterns and said she would very much like to participate. She spontaneously invited me to come over and have a look an her yarns. An hour later I sat comfortably in her living room, sipping tea, admiring pretty yarns and colors – and talking to a passionate knitter and dyer: „I just love to knit, and I am addicted to colors and yarns!“ Miriam always has very special colorways in her mind when choosing yarn for her projects, and those are not so easy to find. So she started dyeing her own a couple of years ago: „I love the sensuality of the whole process. It’s exiting! Will it turn out the way I wanted it to be?“ As an artist, Miriam has a special way to deal with colors and a lot of experience. She knows about the moods that colors evoke, and she knows which pigments to mix to achieve a certain effect. Miriam feels that dyeing yarn and painting are creative processes that stimulate each other: „Lately I started on a painting, completely different from my other beginnings and stopped, it seemed to lead nowhere. I decided to start dyeing yarn – and there it was, a stunning new colour, a new way of dyeing… Now I can’t wait to go on with my painting again, because now I know how to continue.“

"golden" painting by Miriam Jarrs (2008, 200 x 300 cm, oil on canvas)

„golden“ painting by Miriam Jarrs (2008, 200 x 300 cm, oil on canvas)

In her paintings, Miriam works from light to dark, such that the picture remains abstract until it is almost finished. The lighter shapes are formed by painting their dark surroundings as a contrast, not by painting the light objects themselves. That way, her works receive their very special glow. And that kind of glow can also be found in her yarns:

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Miriam has agreed to dye such a very special, glowing color for our Strickmich! Club. I can’t wait!

Oh, and one more question for our dyer-artist: Why is her yarn label „welthase“ (German: „world-bunny“)? That’s not really yarn-related, is it? Miriam’s answer is as original as plausible: „I love the picture of something so cute as a rabbit or hare, imagining itself as being cosmopolitan and very much at home in the endless universe, sitting there calm and comfortable, knitting away.“

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Der Club kommt!There will be … a Club!

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Es gibt große Neuigkeiten: Im Jahr 2014 wird es zum allerersten Mal einen Strickmich!-Club geben – also im Grunde ein Abonnement für vier meiner Anleitungen, die ich extra für den Club entwerfe, plus vier tolle, handgefärbte Garne, die ich passend für die Anleitungen ausgesucht habe. In Farben, die speziell für den Club entwickelt wurden, von vier supertollen Handfärberinnen. Während der vergangenen paar Wochen habe ich mich mit Färberinnen getroffen, viel telefoniert, mein Mann Peter hat Angebote eingeholt und hin- und hergerechnet. Wir haben auch ganz viele Rückmeldungen von Strickerinnen zu unserer Club-Idee bekommen, die sehr hilfreich und inspirierend waren – dafür vielen Dank! Als wir merkten, dass nicht nur die Strickerinnen und wir, sondern auch die Färberinnen riesengroße Lust auf so einen Club hatten und wir sahen, dass so ein Projekt machbar ist, haben wir entschieden: Ja, der Club findet statt! Organisation und Versand übernimmt mein Mann Peter, der schon Hamburger Bier palettenweise nach Kolumbien oder die USA verschiffen ließ – bei ihm sind unsere Wollpäckchen auf jeden Fall in guten Händen. Ich steuere die Anleitungen bei, und die Färberinnen das Garn. Bald, ganz bald kann ich Euch noch mehr verraten und Euch die teilnehmenden Färberinnen vorstellen. Nur so viel: Zwei kommen aus Nord- und zwei aus Süddeutschland, und jede ist einzigartig!

P. S.: Die Anmeldungen werden wir voraussichtlich ab Anfang Dezember entgegennehmen, und die erste Lieferung ist für Februar geplant. Keine Sorge, wir werden alle wichtigen Club-Termine rechtzeitig ankündigen!Strickmich!ClubLogo

Very big news: In 2014 there will be a Strickmich!-Club! I will design four patterns for the club, and they will be delivered each with a special hand-picked, exclusively hand-dyed yarn from the most talented hand-dyers in Germany. It is so exciting! During the past couple of weeks I have met and talked some dyers whose yarns I love, my husband Peter has reviewed offers and has juggled with prices and shipping options. We also got lots of useful feedback from knitters about the idea of having a club – thank you for that! When it became clear that not only we, but also knitters and our preferred dyers were keen on participating in our project, the numbers made sense and it looked doable we decided: Yes, there will be a club! My husband Peter will be in charge of the organizing and shipping (he has already exported German beer from Hamburg to Colombia and the U.S. and will make sure every member gets her packages), I will contribute my designs and the dyers will deliver their very beautiful yarns. Very soon I will be able to tell you more about the details of the club and who the participating dyers are. As for today, I can only say that two of them are from northern Germany, two are from the South and each of them is very unique!

P. S.: We are planning to have the signups in early December 2013 and the first shipment in February 2014. Do not worry, we will let you know in time!