Video: Strickplaner 2019 durchgeblättert

Der Strickplaner – wie es dazu kam, wie er aussieht, was neu ist – alles zu sehen in diesem Video. Also Strickzeug raus, Füße hoch und viel Spaß!

(Externer Link zu Youtube, nicht eingebettet)

Farbspiele mit Obvious


Es hat eine ganze Weile und viele Stunden mit meinem Buntstiftkasten gebraucht, bis ich mich endlich entscheiden konnte, wie ich die Farben bei meiner neuen Strickanleitung „Obvious“ anordnen wollte. Das Braun sollte nicht neben dem Grün liegen, aber auf jeden Fall neben dem Brombeerton, und das Schwarz an zwei Stellen, wegen des schönen Kontrasts, aber immer darauf achten, dass die Wolle ausreichen wird… Das hat sehr viel Spaß gemacht! Falls du deine Farbkombination für „Obvious“ selbst aussuchen möchtest (im Strickmich! Shop sind alle lieferbaren Farben vorrätig!) habe ich hier für dich eine Schemazeichnung zum Ausdrucken, die du nach Herzenslust in deinen Lieblingsfarben anmalen kannst. Auch mehrfach, falls gewünscht. Viel Spaß dabei und beim anschließenden Obvious-Stricken!

(Klick auf das Bild zum Herunterladen)

Strickplaner 2019

Wir haben zwar erst Mitte 2018, aber ich konnte es trotzdem kaum erwarten, die 2019-er Ausgabe des Strickplaners in den Händen zu halten – und hier ist sie!

Ich bin ganz begeistert von dem neuen Umschlagsmaterial, das wir ausgesucht haben: Es fühlt sich an und sieht aus wie Textil, ist aber schmutzabweisendes vinylbeschichtetes Papier. Wir haben wieder die zauberhaften Aquarellmotive von Julie Levesque als Vor- und Nachsatzpapier, das Layout bietet jetzt noch mehr Platz zum Schreiben, und wir haben uns ein paar neue, nützliche Extraseiten für Strickerinnen einfallen lassen: Wunschlisten für Garne, Strickbücher und Zubehör und Seiten für Strick-Events, Blogs und Wollgeschäfte, außerdem Seiten mit Maßen der Leute, für die du am liebsten strickst.

Und natürlich haben wir wieder mit den Kalenderprofis von weekview in München zusammengearbeitet, um den Strickplaner zu gestalten. Denn das Konzept hat mich gleich begeistert, als ich meinen ersten weekview-Planer hatte: Prioritäten setzen, nicht zu viel vornehmen, Pausen und Ruhetage einplanen, und natürlich Zeit fürs Stricken. Und das alles ganz einfach, ohne Ballast und Chichi. Das wollte ich auch – aber mit Extra-Seiten für Strickerinnen, mit Strick-Zitaten und Strick-Inspiration. Mit dem Strickplaner habe ich mir diesen Traum erfüllt – und hoffe, dass er vielen anderen Strickerinnen ebenfalls ein nützlicher Begleiter ist. Denn der Strickplaner so handlich, dass er bequem auch in kleine Taschen passt – du hast ihn immer dabei, und alle Infos über Termine und deine Strickprojekte sind sofort griffbereit. Ein unschätzbarer Vorteil, den großformatigere Planer so nicht bieten…! (Und, nebenbei: das alles unabhängig vom Ladezustand irgendwelcher Batterien – und der Versuchung, doch schon wieder in den Tiefen von Social Media abzutauchen.)

Alle Details über den Strickplaner mit Einblicken in die Seiten findest du hier.

Der Strickplaner wäre ohne die Unterstützung unserer tollen Sponsoren nicht möglich gewesen. Danke, Ihr rockt!

Den Strickplaner 2019 gibt es ab sofort im Strickmich! Shop, auch als Profi-Kit mit Stickern und Stiftschlaufe oder als Deluxe Kit mit den passenden Garn für die gestrickte Einschubhülle „Cover Your Plans“ (Anleitung ist im Planer abgedruckt), Stickern, Stiftschlaufe, Projektbeutel und Webetikett.

… und natürlich auch bei unseren Händlern!

Viel Spaß beim Planen und Stricken!

Cover Your Plans

… und hier ist die Strickanleitung für die Buchhülle zum Strickplaner 2019: Cover Your Plans, eine schräg gestrickte Einschubhülle, die deinen Planer stylisch aussehen lässt und ihn schützt, wenn du ihn in der Handtasche zwischen spitzen Stricknadeln, der Banane für die Mittagspause und der Tube Mückensalbe transportierst. Das Stricken geht einfach in kraus-rechts hin- und her, alle Techniken werden in einem Video erklärt (siehe unten), und am Ende ist alles fertig – nur noch die Garnenden müssen vernäht werden, es sind keine offenen Nähte zu schließen. In einem hübschen Garn mit Farbverlauf wie dem Crazy Zauberball von Schoppel kommt die besondere Konstruktion gut zur Geltung – man kann aber auch einfach einen Rest vom Lieblingsgarn in Sockenwollstärke (ca. 50 g) dafür verwenden. Wer ein anderes Garn benutzen möchte oder Bücher in anderen Größen und Formaten einstricken will, bekommt dafür Tipps im Video.

Den Strickplaner 2019, den Schoppel Crazy Zauberball und viel tolles Zubehör für den Strickplaner gibt es im Strickmich! Shop auch als Kit in limitierter Auflage.

Die Strickanleitung gibt es hier kostenlos zum Download. Viel Freude beim Stricken!


Vimeo-Link – öffnet in einem neuen Fenster (nicht eingebettet).

Strickplaner 2019 – Video-Vorschau

Gestern rief mit der Produktionsleiter unserer Druckerei an – die Strickplaner 2019 sind schon fast fertig! Nur noch wenige Arbeitsschritte, dann können sich unsere hübschen Büchlein auf den Weg zu uns machen. Damit das Warten nicht so schwer fällt, ist hier schon mal ein klitzekleines Vorschau-Video (nicht eingebettet, Klick auf das Bild öffnet externen Link zu Vimeo):

Alle Infos über den Strickplaner 2019, den cleveren Wochenkalender für Strickerinnen, gibt es hier.

Event am 30. Juni mit Jen!

Unser nächstes Strick-Event steht vor der Tür! Diesmal sind die Teilnehmerinnen des Hand Herz Seele Retreats bei uns zu Gast, aber natürlich sind wie immer alle Strickerinnen ab 14 Uhr herzlich willkommen. Und wir haben auch diesmal wieder einen besonderen Gast: Jen Arnall-Culliford, Strickdesignerin und Buchautorin aus England, wird mit mir über ihr neues Buch „Something New to Learn about Lace“ plaudern!

Jen hat im vergangenen Jahr das Buch „A Year of Techniques“ herausgebracht, quasi ein Strickkurs für fortgeschrittene Anfängerinnen mit verschiedenen Projekten, anhand derer man jeweils eine neue Technik lernen kann. Ich habe dazu den „Wood Warbler Cowl“ beigesteuert, bei dem man sehr gut das Zusammenfügen im Maschenstich üben kann (zu sehen hier auf dem Titel – das Buch ist übrigens auch noch im Strickmich! Shop zu haben!).

Seitdem hat Jen das Konzept erweitert und fortgeführt: „Something New to Learn about Cables“ (Link zu Jen’s Shop) führt in die Geheimnisse des Zopfmusterstrickens ein, und bei „Something New to Learn about Lace“ (Link zum Strickmich! Shop) geht es natürlich um Lochmuster- bzw. Lace-Projekte. Eines davon ist mein „Nissolia-Shawl“ – die Anleitung ist im Buch abgedruckt (nur auf Englisch!).

Ab 15.30 werde ich Jen auf der Bühne in unserem Saal interviewen (und für alle, die nicht so gut Englisch verstehen, auch übersetzen) und sie über ihre Designs und ihr neues Garn „Something to Knit With“ ausfragen.

Natürlich gibt es wie immer selbstgebackene Torten, gemütliche Ecken zum Stricken und jede Menge schönes Garn zum Stöbern! Andresse: Dorfstr. 2g (alter Gasthof), Damsdorf, Schleswig-Holstein.

Ich freu mich auf Euch!

P. S.: Für alle, die nicht dabei sein können, übertragen wir das Interview ab 15.30 live hier bei Youtube!

Wann man eine Maschenprobe braucht

„Mein Hitchhiker ist so klein! Mein Shrug & More passt mir nicht! Was ist nur los?“

Ganz einfach: Die Maschenprobe haut nicht hin! Und gleich vorweg: Nein, du musst nicht immer eine stricken, bevor du dein eigentliches Projekt anschlägst. Es gibt sogar Anleitungen, bei denen die Maschenprobe piepegal ist (z. B. Tensfield). Aber es is nützlich, ein bisschen was darüber zu wissen, damit du entscheiden kannst, wann du tatsächlich eine brauchst.

In jeder Anleitung steht ein Hinweis zur Maschenprobe drin, bei meinen im Infokasten auf der Titel- oder Rückseite: „21 Maschen auf 10 cm in kraus-rechts“ ist da beispielsweise zu lesen. Das bedeutet, dass im fertigen kraus-rechts gestrickten Stück 21 Maschen eine Breite von 10 Zentimetern ergeben. Warum ist das wichtig? Weil diese Zahl festlegt, wie groß Dein Projekt wird, und auch, ob es sich eher fest oder eher fließend anfühlt. Wenn ich beispielsweise ein Tuch aus einem leichten Lacegarn mit 20 Maschen auf 10 Zentimetern stricke, und Du mit der gleichen Nadelstärke 25 Maschen auf 10 Zentimetern bekommst, dann bedeutet das, dass Dein Tuch um ein Fünftel kürzer bzw. kleiner wird als meins. Du brauchst für einen Zentimeter zweieinhalb Maschen, ich brauche 2 Maschen. Angenommen, mein Tuch ist am Ende 300 Maschen breit, dann wären das 150 Zentimeter. Bei Dir bedeuten 300 Maschen dann aber 300:2,5=120 Zentimeter. Und dann bist Du vielleicht enttäuscht, weil Du Dir das Tuch ja größer vorgestellt hast.

Bei manchen Tüchern ist es tatsächlich irrelevant, ob die Größe am Ende bestimmten Maßen entspricht – bei meinen Anleitungen wie Hitchhiker, Heaven & Space, Jasminde oder Brickless kannst Du ja einfach so lange stricken, bis Du es groß genug findest. Aber: möchtest du mit der von mir angegebenen Garnmenge auf eine ähnliche Größe kommen wie ich, muss die Maschenprobe stimmen. Hast du mehr Maschen je 10 cm als ich, wird dein Strickstück kleiner als das auf meinen Fotos. Hast du weniger Maschen, wird es größer.

Wenn ein Strickstück klein anfängt, mit nur wenigen Maschen und in jeder Reihe zugenommen wird (so wie beim Hitchhiker, Match & Move, Areas…), kannst du auf die Maschenprobe verzichten – du strickst einfach, bis das Stück in der Breite mehr als 10 cm misst, legst das Maßband oder das Lineal an und zählst nach. Passt die Maschenprobe nicht oder gefällt dir das Strickbild nicht so gut, ribbelst du ein paar Reihen und schlägst mit einer anderen Nadel neu an.

Wenn aber eine bestimmte Maschenanzahl zu Anfang angeschlagen wird, die dann die Größe festlegt (wie z. B. bei einem rundgestrickten Cowl oder einem Pulloverärmel), dann ist es sehr wichtig, dass Du mit der angegebenen Maschenzahl auch die gewünschte Breite oder Länge erreichst. Und darum solltest du in diesen Fällen immer eine Maschenprobe anfertigen.


„Easy“
– für diese Anleitung braucht man keine Maschenprobe

Eine Maschenprobe geht so: Entscheide Dich für eine Nadelstärke und ein Garn, das Du für das Projekt benutzen möchtest. Schreib dir auf, welche Nadel du in welcher Stärke verwendest, denn manche Strickerinnen arbeiten z. B. auf Holznadeln loser als auf Metallnadeln. Schlag doppelt so viele Maschen an, wie auf 10 cm kommen sollen. Würdest du bei einer angegebenen Maschenprobe von z. B. 15 Maschen auf 10 cm genau 15 Maschen anschlagen, würde Dein Ergebnis sehr ungenau, da die Maschen an den Rändern schlecht zählbar sind oder sich das ganze zu stark einrollt. Darum: Lieber ein paar mehr Maschen nehmen. Dann, damit du einen flach aufliegenden Rand bekommst, auch bei glatt-rechten Maschenproben erst einmal 6-10 Reihen kraus-rechts stricken. Für eine kraus-rechte Maschenprobe einfach weiter rechte Maschen stricken, bis das Stück ca. 10 cm hoch ist. Für eine glatt-rechte Maschenprobe so fortfahren:

Reihe 1: 3 Maschen rechts, bis 3 vor dem Ende links, 3 rechts.
Reihe 2: rechts stricken.
Reihen 1 und 2 wiederholen, bis das Stück etwa 15 cm hoch ist (oder so hoch wie breit). Dann nochmal 3-10 Reihen rechts stricken und lose abketten.

Nun kannst Du Deine Maschenprobe schon mal auf eine ebene, glatte Oberfläche legen (nicht Dein Knie!), mit dem Lineal (oder einem Zählrahmen wie auf dem Foto oben) 10 cm in der Mitte entlang einer Reihe abmessen und die Maschen zwischen der 0 und der 10 zählen. Ich nehme dafür immer eine Stricknadel zur Hilfe, mit der ich von Masche zu Masche gehe. Diese Zahl ist schon mal ein erster Anhaltspunkt, aber: Richtig aussagekräftig ist eine Maschenprobe erst, wenn man sie auch gewaschen und vollständig getrocknet hat – und zwar genau so, wie Du es später auch mit dem fertigen Strickstück machen würdest. Also: Wollwaschgang in der Waschmaschine bei Superwash-Garnen, anschließend flach hinlegen. Oder per Hand waschen. Lochmusterstücke sollte man anschließend auch spannen, also mit Stecknadeln auf einer weichen Oberfläche (Matratze) in Form pinnen. Nach dem Trocknen dann nochmal messen und Maschen zählen.

Jetzt können drei Fälle auftreten:
A) Die Anzahl Deiner Maschen auf 10 cm stimmt mit der in der Anleitung angegebenen Zahl überein. Dann herzlichen Glückwunsch – Du kannst mit der gleichen Nadel, die Du für die Probe benutzt hast, Dein Projekt beginnen.

B) Du hast mehr Maschen auf 10 Zentimetern als in der Anleitung angegeben (Du hast z. B. 22 Maschen, wenn 20 gefordert waren). Das heißt, dass Dein Gestrick zu dicht ist und Dein Stück zu klein würde. Wenn das für Dich okay ist, kannst Du mit der gleichen Nadelstärke Dein Projekt beginnen. Falls nicht, fertige mit einer Nadel in der nächstgrößeren Stärke eine neue Maschenprobe an und guck, ob Du damit mehr Glück hast.

C) Du hast weniger Maschen auf 10 Zentimetern als in der Anleitung angegeben (Du hast z. B. 18 Maschen, wo 20 gefordert wurden). Dein Gestrick ist also einen Tick zu locker und Dein Strickstück würde zu groß werden. Auch hier kannst Du trotzdem mit der gleichen Nadelstärke loslegen, wenn Dir das Gestrick so gefällt und es z. B. bei einem Tuch nichts ausmacht, wenn es etwas größer ausfällt. Bei Mützen, Pullovern und Kleidungsstücken, die körpernah passen müssen, strickst Du mit einer Nadel in der nächstkleineren Größe eine neue Maschenprobe und hoffst, dass die Maschenprobe dann passt.

Das klingt alles nach sehr viel Arbeit, aber wenn du bedenkst, dass du sonst vielleicht Zeit und Geld in ein Strickstück investierst, das nicht passt und von dem du enttäuscht bist, lohnt sich der Aufwand allemal. Manche Strickerinnen kommen beim Maschenproben-Stricken so richtig auf den Geschmack und haben Spaß daran, verschiedene Garne auszuprobieren und Nadelstärken auszuprobieren. Wer weiß, vielleicht auch du?

Strickmich! Club Anstrick-Event 2-2018

Herzlich willkommen beim zweiten Anstrick-Event des Strickmich! Clubs 2018!


Hier ist der Link zu unserem Anstrick-Video.
Viel Spaß dabei!

Ab 12 Uhr senden wir außerdem heute live hier aus Damsdorf: Hier ist der Link zu unserer Youtube-Live-Übertragung.

Morgen live!


Die Bühne ist bereit! Am Samstag um 12 übertragen wir das Anstrick-Event für die zweite Strickmich! Club-Lieferung live bei Youtube. Auf dem Stuhl neben mir wird die außergewöhnliche Person Platz nehmen, die das wunderschöne Garn für diese Lieferung kreiert hat. Seid dabei! Hier ist der Link zu unserer Youtube-Live-Übertragung.

P. S.: Natürlich gibt’s auch wie immer ein Anstrick-Video, das ich bei Facebook, bei Ravelry und hier auf meiner Webseite posten werde.

Areas

„Areas“ heißt mein neues Tuch – minimalistisches Strickdesign auf die Spitze getrieben: Zwei Farben, in Flächen ungewöhnlich angeordnet, aus einem schönen, luxuriösen Garn, das kein besonderes Muster braucht, um zu wirken. Und so einfach zu stricken, dass auch Anfängerinnen Freude daran haben werden!

Das Garn für das Modell auf den Fotos ist „Farouche“ von Nature’s Luxury.

Die Anleitung gibt es wie immer auf Ravelry und im Strickmich! Shop, dort auch in gedruckter Form. Viel Spaß damit!