Strickmich! Club Anstrick-Video 2-2019

Und hier ist es, das zweite Anstrick-Video vom Strickmich! Club 2019. Viel Freude beim Gucken!

(Link zu Vimeo, öffnet in externem Fenster)

Und nicht vergessen: Heute um 12 senden wir live vom Event hier auf Youtube (Link zu Youtube).

Strickfreundin zum Mitnehmen

Beim Schreiben vergesse ich alles um mich herum, das war schon als Kind so: Sobald ich schreiben konnte, habe mir Geschichten über Mäuse ausgedacht, die ein Bad in der Blaubeermarmelade nahmen und fortan lila waren und das in einer kleinen Chinakladde verewigt. Später habe ich habe meinem Vater seine alte komplett mechanische Reiseschreibmaschine abgeluchst, einen Zehn-Finger-Schreibe-Kurs besucht und das billige Matritzenabzugspapier aus unserem Keller für meine Geschichten benutzt. In der Schule liebte ich es, stundenlang Deutsch- und Geschichtsklausuren zu schreiben: Mich in unterschiedliche Themen einarbeiten, dann darüber nachdenken, alles aufschreiben, und dann liest es jemand und sagt im besten Falle „gut gemacht“. Auch im Studium war das Schreiben immer präsent, aber es ärgerte mich, dass da meine Texte von maximal zwei Leuten gelesen wurden. Ich bewarb mich an der Henri-Nannen-Journalistenschule und fing danach bei der Brigitte an – als Kosmetikjournalistin (!). Dann kamen die Kinder, der Hitchhiker, und ich entdeckte, dass es genauso aufregend ist, Strick-Ideen in die Welt zu setzen wie Texte. Aber Schreiben tue ich immer noch, und das sehr gerne: Hier in meinem Blog, in den Einleitungstexten zu meinen Anleitungen, in meinem Buch „Stricken macht schön“ und seit zwei Jahren als Strick-Kolumnistin für die Zeitschrift Rebecca. Da geht es um alles, was mich als Strickerin bewegt: Warum bekomme ich nur für uralte verfusselte Strickstücke Komplimente? Warum sieht es auf Strick-Instagram-Fotos immer so sauber aus? Muss ich jetzt auch ein hellgraues Tuch stricken? Oder lieber ein Bikinioberteil häkeln? Und gibt es beim Stricken überhaupt Richtig oder Falsch?


Alles Fragen, die ich auch mit meinen Freundinnen hier bei unseren Stricktreffen gerne diskutiere, mit einer Tasse Kaffee und einem anständigen Stück Kuchen (unser nächster Termin ist übrigens der 25. Mai!). Aber weil nun mal nicht jeden Tag Stricktreffen ist und manche ja auch zu weit weg wohnen, um herzukommen, hoffe ich, dass meine Texte (die in jeder Rebecca zu finden sind), da eine Lücke füllen: Die Strickfreundin zum Mitnehmen, sozusagen. In der aktuellen Ausgabe geht’s ums Stricken bei tropischen Temperaturen.

Zu haben ist die neue Rebecca im Zeitschriftenhandel und natürlich auch im Strickmich! Shop.

Astrid Lapidus: Stricken, auch wenn’s klebt

Spanndrähte, Project Caddies und Maschenmarkierer – die hochwertigen Strick-Accessoires von Lazadas importiert der Strickmich! Shop aus Israel. Auf der H+H in Köln, der weltweit größten Fachmesse für Handarbeit und Hobby, hatte ich die Gelegenheit, mit Astrid Lapidus, Gründerin von Lazadas, zu sprechen.

Wie kam es zu den Lazadas-Spanndrähten? Was unterscheidet sie von anderen?

Nachdem ich zum Spannen eines einfachen Tuchs in Halbmondform mit starren Spanndrähten gefühlt 20.000 T-Nadeln brauchte, war ich frustriert und dachte „das muss anders gehen“! Monate später und nach vielen Versuchen hatte ich sie entwickelt: meine extrem flexiblen Spanndrähte. Sie passen sich jeder Form an, sind rostfrei und machen das Spannen schnell und einfach.
 

Wie ist es zu Deinem „Project Caddy“ gekommen? Warum hast Du Dich für so leuchtende Farben entschieden?
Das ist eine lustige Geschichte. Ich traf mich oft mit Freundinnen zum Stricken in Bars in Tel Aviv. Die Projektbeutel auf den Tisch zu legen, schien wegen der Getränke und den klebrigen Tischen keine gute Idee zu sein. Der Fußboden schien auch keine bessere Alternative. So wurde die Project-Caddy-Idee geboren: Wasserfest, handlich, vielseitig und passend zu jedem Garn. Edelstein-Töne sind meine Lieblingsfarben!

Du lebst in Israel, aber Deine Spanndrähte erobern gerade die gesamte Strickwelt. Wo bekommt man sie schon überall? Wie fühlst du Dich dabei?
Ich bin wirklich stolz, dass wir in Israel qualitativ hochwertiges Strickzubehör produzieren und Tausende von Strickerinnen auf der ganzen Welt damit erreichen. Lazadas Strickzubehör gibt es in exklusiven Garngeschäften mittlerweile auf der ganzen Welt.
 
Du kommst ursprünglich aus Argentinien. Hilft Dir Dein internationaler Background, wenn es darum geht, die Bedürfnisse von Strickerinnen auf der ganzen Welt zu verstehen?
Du hast recht, auf verschiedene Kulturen und Sprachen zu treffen, erweitert den Horizont. Auf Reisen versuche ich tatsächlich auch immer, an einem lokalen Stricktreff teilzunehmen. Ich empfinde die Strick-Community als sehr einladend, eine echte Gemeinschaft.

Deine Spanndrähte werden in einer inklusiven Werkstatt in Israel produziert. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? Was gefällt Dir besonders daran?
Wir arbeiten mit ENOSH, der israelischen Vereinigung für psychische Gesundheit, zusammen. Die Werkstatt liegt in der arabischen Stadt Umm al-Fahm. Das inklusive Umfeld, in dem Männer, Frauen, Juden und Muslime friedlich zusammenarbeiten ist mir sehr wichtig. Ich hoffe sehr, dass künftig mehr Politiker so wie wir denken werden.

Strickplaner 2020 Sponsoring


So hübsch, so nützlich und einfach unentbehrlich: Der Strickplaner ist für viele Strickerinnen ein treuer Begleiter für den Alltag geworden. Ich kann mir ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen – und darum freue ich mich riesig, dass wir uns entschieden haben, ihn auch für 2020 wieder aufzulegen!

Wir haben wieder die hübschen Vorsatzpapiere von der Künstlerin Julie Levesque, das sehr robuste, aber textilartig anmutende Cover, die schönen berryfarbenen Details, ein Verschlussgummi, Lesebändchen und wunderbar hochwertiges, leicht cremefarbenes Papier.

Auch in diesem Jahr möchten wir die Strick-Welt dazu einladen, Teil des Strickplaners zu werden und dieses Projekt durch Sponsoring zu unterstützen. Wer im Alltag vieler Strickerinnen rund um den Globus präsent sein möchte, für den sind unsere kleinen Wochen-Inspirationen, Banner oder ganze vierfarbige Seiten genau das Richtige – ob Onlineshop, Garnmarke, Accessoire-Hersteller oder Designer.

Bei Interesse eine kurze Mail an planner (at) strickmich punkt de, dann schicke ich gerne user Media-Kit vorbei.

Wood Warbler Cowl

Garne mit Farbverlauf sind einfach faszinierend, und wenn man gleich zwei auf einmal verwendet, hat man doppelt so viel Spaß: Die ständigen Farbwechsel ergeben alle paar Reihen immer neue Streifenkombinationen. Dieser Cowl wird schräg gestrickt, und die clevere Konstruktion hält sowohl vorn als auch im Nacken angenehm warm.

Diese Anleitung wurde ursprünglich im Buch „A Year of Techniques“ von Jen Arnall-Culliford veröffentlicht und war dazu gedacht, provisorische Anschläge und das Zusammenfügen im Maschenstich einzuüben. Meine Video-Tutorials zu diesen Themen findest du hier.

Die Anleitung gibt es auf Ravelry und im Strickmich! Shop zum download und gedruckt. Im Strickmich! Shop haben wir außerdem das Garn Schoppel Gradient in vielen schönen Farben vorrätig, sowie Kits in der Original-Farbzusammenstellung „Gelbfilter“ und „Schatten“.

Strickmich! Club 2019 Anstrick-Video No. 1

Und hier ist es, das erste Anstrick-Video vom Strickmich! Club 2019. Viel Spaß!

Und nicht vergessen: Ab 12 Uhr sind wir live auf Youtube!

(Externe Links zu Vimeo.com und youtube.com)

Mulesing muss nicht sein

Patrick Gruban, Mit-Gründer und Mit-Inhaber von Rosy Green Wool, über Mulesing bei Merinoschafen und was Handstrickerinnen dagegen tun können

Merinolämmer

Martina Behm: Gerade gab es einen Artikel in DER SPIEGEL und eine ZDF-Reportage über Mulesing bei australischen Merino-Schafen: Dabei wird den Lämmern die Haut um den After herum ohne Betäubung abgeschnitten – eine Praktik, die Tierschützer schon lange kritisieren. Sind denn tatsächlich nur Merinos in Australien betroffen?

Patrick Gruban: Ja, denn die Merinoschafe sind dort extra so gezüchtet, dass sie möglichst viel Wolle produzieren: Sie haben sehr viel Hautfläche und sind darum sehr faltig. In den Falten können sich dann Fliegen niederlassen und Eier ablegen, aus denen Maden entstehen, besonders im Afterbereich. Andere Schafsrassen sind nicht betroffen.

Warum ist das nur in Australien ein Problem?
Die schädliche Fliegenart gibt es nur in Australien – in Südafrika und Südamerika kommt sie dagegen gar nicht vor. In Neuseeland gibt es Merino-Züchtungen mit weniger Hautfalten, und die werden nicht so stark befallen. Dort wurde das Mulesing letztes Jahr verboten, darauf hat man dort jahrelang mit Züchtungen und alternativen Methoden zur Schädlingsbekämpfung hingearbeitet. Wer in Neuseeland Mulesing durchführt, muss mit hohen Geldstrafen rechnen.

Wie kann man ohne Mulesing verhindern, dass Parasiten die Schafe befallen?
Wenn der Züchter immer nah an der Herde ist, die Tiere im Blick hat und sie kontrolliert, dann fällt ihm auf, wenn etwas nicht stimmt und er kann sie behandeln. In Australien sind die Herden sehr groß, laufen frei herum und werden nur per Helikopter beobachtet, und der Farmer sieht sie nur zweimal im Jahr zur Schur. Statt die Haut am Hintern der Tiere operativ zu entfernen, könnte man sie auch mehrmals im Jahr dort scheren, damit die Stelle sauber bleibt und weniger Fliegen anzieht – aber das wäre für australische Farmer aufwändiger und teurer als Mulesing, darum machen es nur wenige.

Aber Mulesing kann ja auch nicht verhindern, dass sich in den Falten am übrigen Körper Maden festsetzen…
Nein, das nicht. Aber dort, wo viel Wolle wächst, kommen die Fliegen nicht so leicht an die Haut heran. Darum ist es an den anderen Körperstellen nicht so ein großes Problem.

Wäre es ein Fortschritt, wenn die Schafe bei der Operation betäubt werden?
Es ist unklar, wie viel das bringt – während des Abheilungsprozesses, der mehrere Wochen dauert, wirkt die Betäubung ja nicht mehr. Aber es wäre natürlich ein Schritt in die richtige Richtung, zumal das Thema seit Jahren bekannt ist. Immer noch werden 70% aller Mulesing-Operationen ohne Betäubung durchgeführt – ein Skandal, den man nur mit der Profitgier der Farmer erklären kann. Der Preis für Merinowolle ist in den vergangenen Jahren um 50% gestiegen, da würde man auch noch genug daran verdienen, wenn man ein paar Cent für die Betäubung ausgibt.

Am einfachsten wäre ja, wenn die Australier ein Gesetz hätten, das das Mulesing verbietet…
Sicher, zumal man sich in Australien des Problems schon seit 15 Jahren bewusst ist. 2004 hatten sie beschlossen, das Mulesing bis 2010 komplett abzuschaffen, aber daraus ist nichts geworden. Es ist immer schwer, beim Thema Tierschutz etwas zu ändern – das sieht man in Deutschland, zum Beispiel beim Thema Ferkelkastration ohne Betäubung. Da dauert es auch wahnsinnig lange, bis neue Gesetze verabschiedet werden.

Wenn ich sichergehen möchte, dass mein Merinogarn ohne Mulesing produziert wurde, kann ich also zum Beispiel darauf achten, dass es aus Südafrika, Südamerika oder Neuseeland kommt…
Genau, aber das ist oft schwierig, weil die wenigsten Anbieter Angaben über die Herkunft des Garns oder die Schafsrasse machen können. Manche schreiben einfach „Wolle“ aufs Etikett und verschweigen, dass es sich um Merinowolle handelt, die von Mulesing betroffen sein könnte. Bei anderen ist die Lieferkette so lang und undurchsichtig, dass man gar nicht mehr sicher sagen kann, woher die Fasern kommen: Der Garnproduzent kauft bei der Spinnerei, die kauft beim Zwischenhändler, der vom Lieferanten und so weiter. Bei Handfärberinnen, die ihr Garn von Großhändlern beziehen, kommt noch ein Schritt dazwischen. Oft läuft das Ganze nur über Vertrauen: Der Hersteller oder Handfärber sagt, das Garn sei Mulesing-frei, kann es aber nicht nachweisen. Und da 90% der weltweiten Produktion von Merinofasern aus Australien kommt, braucht man schon einen besonderen Nachweis für die zusätzliche Sicherheit, dass sie eben nicht in einem Garn stecken. Darum haben wir schon ganz am Anfang gesagt: Wir brauchen für unser Garn ein Zertifikat, einen Beweis, dass es wirklich tierfreundlich produziert wird. Mit dem GOTS-Label –Global Organic Textile Standard –  haben wir das. Und wir haben uns auch früh dafür entschieden, unsere Garne auch Handfärberinnen anzubieten.

Warum gehen so wenige Garnhersteller offensiv mit dem Thema Mulesing um? Es gibt ja einige, die nur Merinofasern aus Südamerika oder Südafrika verwenden…
Wer sich zu Mulesing-freier Wolle bekennt, legt sich fest und ist dann unflexibel, wenn Lieferengpässe bei auftreten. Weil wir nicht auf andere Quellen ausweichen können, sind wir gezwungen, langfristige Verträge mit den Lieferanten zu machen und schon zuzusagen, welche Mengen wir in den kommenden Jahren abnehmen werden. Das ist ein Risiko. Bei uns kommt noch hinzu, dass wir als einzige Garnmarke der Welt nur GOTS-zertifizierte Garne anbieten – damit schränken wir uns stark ein, weil wir zum Beispiel Fasern wie Kaschmir oder Seide nur schwer oder gar nicht in dieser Qualität bekommen.

Sind Handstrickerinnen sensibler für das Thema Mulesing als Leute, die ihre Mode fertig kaufen?
Ja, insbesondere die, die sich für hochwertige Garne interessieren. Meine Schätzungen ergeben aber, dass immer noch mindestens 99,5% der in Deutschland verkauften Handstrickgarne nicht GOTS-zertifiziert sind. Klar gibt es auch Hersteller, die zwar kein Zertifikat haben, aber durch eine kurze Lieferkette oder weil sie die Herkunftsfarmen kennen, Mulesing-freies Merinogarn anbieten und damit im grünen Bereich sind – aber letztendlich fehlt doch die Transparenz.

Wie hat sich die Einstellung von Strickerinnen geändert, seit ihr 2012 mit Rosy Green Wool gestartet seid?
Das Thema Mulesing kommt etwa alle fünf Jahre wieder hoch, aber es wird immer noch zu wenig darüber gesprochen. Wir hören ganz oft, dass Leute erst durch unsere Garne überhaupt vom Mulesing erfahren haben und sich dann vornehmen, beim Einkauf mehr darauf zu achten, dass das Garn zertifiziert ist – das ist für uns natürlich das schönste Kompliment!

GOTS
Global Organic Textile Standard – das strengste Label für ökologisch und sozial einwandfrei hergestellte Textilien. Bei Garnen und Kleidung mit dem GOTS-Label kann man sicher sein, dass…
• die Tiere kontrolliert biologisch gehalten werden, kein Mulesing und keine Pestizide verwendet werden
• faire Arbeitsbedingungen herrschen und keine Kinderarbeit stattfindet
• keine umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien verwendet werden
• Abwässer fachgerecht entsorgt und der Energieverbrauch kontrolliert wird
• kein chemischer Mottenschutz zum Einsatz kommt.
Mehr Info auf www.global-standard.org

Rosy Green Wool
Wurde 2012 von Rosmary Stegmann und Patrick Gruban in München gegründet und brachte das erste GOTS-zertifizierte maschinenwaschbare Merinogarn auf den deutschen Markt. Rosy Green Wool ist der weltweit einzige Hersteller, der nur GOTS-zertifizierte Handstrickgarne anbietet.

Diese Garne im Strickmich! Shop sind Mulesing-frei:
Blacker Yarns (Merinofasern von den Falkland-Inseln plus Shetlandwolle)
Schoppel (Merino aus Patagonien)
Something to Knit With (Hochlandwolle aus Peru + Alpaka)
Rosy Green Wool (GOTS-zertifizierte Garne mit Merinofasern aus Argentinien)
Amano (Alpakagarne)
Cowgirlblues (Merinofasern aus Südafrika)
Fino von Manos del Uruguay (Merinofasern aus Südamerika)
Yummy 2ply und Yowza von Miss Babs (Merinofasern aus Südafrika)
Yakusi (Yak-Fasern mit Seide)

Fotos © Rosy Green Wool

Wir sind auf der H+H!

Das wird aufregend! Nachdem wir in den vergangenen Jahren immer nur Gäste auf der H+H waren, werden wir in diesem Jahr Aussteller – mit dem wahrscheinlich winzigsten Messestand der Welt, gleich neben Strickmicki in Halle 2.2, Stand F29. Peter und ich sind da, ich bringe meine Tücher und gedruckten Anleitungen mit, außerdem gibt’s den Strickplaner live und in Farbe zu bestaunen und die schönen Strick-Accessoires von Lazadas. Die H+H findet in Köln vom 29. bis zum 31. März statt, und wir freuen uns über jede Strickerin, Bloggerin und Wollgeschäftsinhaberin (Männer dürfen sich mitgemeint fühlen), die bei uns vorbeischaut. Wir sehen uns!

Big & Beautiful

Seit knapp fünf Jahren wohne ich in einem alten Gasthof in Schleswig-Holstein, gebaut 1906, renoviert in den späten 80ern. Es ist wunderschön hier, und ich liebe dieses Haus, aber es ist so groß (ausreichend für zünftige Stricktreffen!), dass wir immer nur die Räume heizen können, die wir auch benutzen. Der Holzofen tut sein bestes, und doch sitze ich im Winter mit drei Lagen Wolle an meinem Schreibtisch, und etwas Kuscheliges um den Hals muss auch sein.

Dieser große, schöne Cowl aus dem tier- und umweltfreundlichen Garn „Big Merino Hug“ von Rosy Green Wool ist mein neues Lieblingsteil: Die Zöpfe sehen von beiden Seiten schön aus und winden sich spiralig rundherum, so dass an den Schultern etwas mehr Weite entsteht als am Hals. Ob hoch- oder umgeschlagen, ob innen oder außen: Einfach groß, kuschelig und schön – Big & Beautiful!

Das wunderschöne Garn „Big Merino Hug“ von Rosy Green Wool führen wir in vielen schönen Farben im Strickmich! Shop, und wir bieten auch Kits mit der Anleitung und dem Garn an.

Azubi gesucht!

Wir haben viel zu tun noch noch viel vor – darum bieten wir ab 1. August 2019 eine Stelle als

Auszubildende/r zur/zum Kauffrau/-mann im E-Commerce (w/m/d)

Die Ausbildung dauert 3 Jahre (ggf. Verkürzung möglich) und bereitet Dich ideal auf die Jobs von morgen vor.

Was Du lernst:

  • Alles was im E-Commerce wichtig ist: vom Einkauf über die Produktpräsentation im Shop bis zur Auslieferung und Auswertung des Erfolges
  • Verschiedene Online-Shops zu betreuen und weiter zu entwickeln
  • Erfolgreiche Online-Marketing-Strategien zu entwickeln
  • Mit Kunden per Email, Newsletter, Social Media oder Telefon zu kommunizieren
  • Kaufmännisches Verständnis und Start-up Erfolgskriterien

 

Was Du mitbringst:

  • (Fach-) Hochschulreife oder mittlerer Bildungsabschluss
  • Sehr gutes Zahlenverständnis und sicherer Umgang mit dem Computer
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Spaß an Kundenkommunikation und Social Media
  • Sympathie für kreative Hobbys und Handarbeiten, insbesondere Stricken
  • Einen Sinn für Ästhetik und Design
  • Die Begeisterung ständig Neues zu lernen und aktiv mitzugestalten

 

Was Du bekommst:

  • Eine Ausbildung in einem zukunftsorientierten Beruf mit vielen Perspektiven
  • Abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben
  • Eine wichtige Rolle in einem erfahrenen Online-Team
  • Ein persönliches und kreatives Arbeitsumfeld

 

Wer wir sind:

  • Seit mehr als 5 Jahren ein kleines, erfolgreich wachsendes E-Commerce-Unternehmen
  • Online Händler für Strickanleitungen, Garne und Zubehör mit weltweitem Versand
  • Strickdesignerin Martina Behm als kreativer Kopf der Unternehmung



Du möchtest unser weiteres Wachstum mitgestalten? Dann freuen wir uns über Deine PDF- Bewerbung per Email an Peter Steck: bewerbung@strickmich.deStrickmich! e.K. • Dorfstr. 2g • 23824 Damsdorf • Tel: 04323 4029 642
Email: bewerbung@strickmich.de
http://www.strickmich.de • https://strickmich-shop.de • https://strickmich-club.de

Die Stellenanzeige kannst du hier als PDF downloaden.